Börse Frankfurt
Dax bremst dank rätselhafter Erholung den Fall

Die Grexit-Debatte bleibt ein Thema und der Ölpreis befindet sich weiterhin im freien Fall. Der Dax konnte dennoch kurzzeitig deutlicher zulegen. Viele Anleger fragten sich warum. Ein Antwortversuch.
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FrankfurtWenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her – unter dieses Motto könnte man den heutigen Handelstag stellen. Denn in Griechenland hat sich an der politisch und wirtschaftlich brisanten Lage nichts geändert und der Ölpreis befindet sich weiterhin im freien Fall. Der Dax konnte heute dennoch zweitweise 1,6 Prozent zulegen. Letztlich brachte der Sturz des Ölpreises unter die 50-Dollar-Marke den Dax aber ins Straucheln. Er schloss bei 9470 Punkten 0,04 Prozent im Minus

Was war der Grund für die kurzzeitige Erholung des Dax nach seinem dreiprozentigen Minus am Montag? Händler bemühten sich krampfhaft um Begründungen. Einige sprachen von günstigen Einstiegsmöglichkeiten, die der Kursrutsch zu Wochenanfang geboten hätte. Andere nahmen die Charttechnik zur Hilfe.

So soll der Dax Analysten zufolge über die 200-Tage-Linie gesprungen sein. Handelscomputer und Charttechniker, die die aktuell problematische Nachrichtenlage wenig kümmert, hätten darauf reagiert und das Überschreiten als Kaufsignal interpretiert.

Händler warnen daher zu Recht vor zu großem Optimismus. „Der Handel ist überaus nervös, da kann es innerhalb von Minuten wieder rasant nach unten gehen“, sagte ein Händler. Derzeit hielten sich Bullen und Bären an den Märkten die Waage, sagte Chefanalyst Allan von Mehren von der Danske Bank in Kopenhagen: „Viele Anleger setzen auf ein Erholungsszenario und kaufen in Schwächephasen zu. Andere werden nach einer starken Erholung nervöser. In den USA ist ein starkes Quartal zu erwarten, und das wird die Börsen wohl voranschieben, aber die Volatilität nimmt ebenso zu.“


Die Börsen im Nahen Osten geraten wegen des fallenden Ölpreises ebenfalls immer mehr in Bedrängnis. Die Leitindizes in Saudi-Arabien, Kuwait, Dubai, Abu Dhabi und Katar mussten Verluste zwischen 1,6 und fünf Prozent hinnehmen. Viele Investoren sähen den Ölpreisverfall als Krisenindikator für die angeschlagene Weltwirtschaft, sagt NordLB-Analyst Tobias Basse. Dafür spricht der deutliche Nachfrageeinbruch des Top-Konsumenten China.

Viele Händler warten nun auf ein Zeichen des Öl-Kartells Opec, die Fördermenge langfristig zu senken, um den rasanten Preisverfall zu stoppen. Bei einem Treffen Ende November hatte sich die Opec noch dagegen entschieden.

Für Bauchschmerzen sorgt derzeit auch die Konjunktur in der Euro-Zone und in China. Die Länder der Währungsunion arbeiten sich nur mühsam aus der Krise – laut dem Markit-Institut habe die Wirtschaft im Schlussquartal wohl höchstens um „magere 0,1 Prozent“ zugelegt. In der Volksrepublik fallen die jüngsten Schätzungen ebenfalls enttäuschend aus – zumindest für chinesische Verhältnisse: Das Wirtschaftswachstum dürfte sich nach Angaben eines staatlichen Forschungsinstituts im kommenden Jahr auf sieben Prozent verlangsamen. Für 2014 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 7,3 Prozent erwartet.

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  • Siffredi, auch noch hier? Auf RTL2 läuft gerade nix.

    Wollen Sie noch n bisschen als ich schreiben, das ist so lustig. Beim lesen, spiele ich mir dann ein wenig an den Genitalien rum. Wenn ich meinen Namen lese, werde ich immer ganz wuschig.

  • Vielleicht ein Schneestein im Bläschen.

  • Problem gelöst und net übern Bloed seine Schnee-Nägel fallen.

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