Börse Frankfurt
Dax dreht am Mittwoch richtig auf

Die laufende Berichtssaison hat am Aktienmarkt zur Wochenmitte für gute Stimmung gesorgt: Der Dax schloss mit einem satten Plus. Trotz der morgigen EZB-Ratssitzung war von Nervosität nichts zu spüren.
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FrankfurtZu Wochenbeginn gestaltete sich der Handel auf dem Parkett noch sehr zäh. Am Montag ging der Dax mit einem Minus von 0,8 Prozent aus dem Handel, gestern betrug das Minus 0,9 Prozent. Am Mittwoch war das Börsenbarometer allerdings auf Erholungskurs: Der Dax legte zu – und schloss mit einem Plus um 1,6 Prozent bei 9315 Zählern.

Anleger rätseln seit Wochen darüber, ob die EZB ihre Geldpolitik im Kampf gegen die Konjunkturflaute in der Euro-Zone noch einmal lockern wird. Neue Hinweise darauf könnte das Treffen der Zentralbanker am Donnerstag liefern. Auch in der zweiten Reihe ging es am Abend aufwärts: Der deutsche Mittelstandsindex MDax verzeichnete ein Plus von 1,0 Prozent auf 16.176 Punkte, der TecDax legte um 1,4 Prozent auf 1259 Zähler.

Für Gesprächsstoff sorgte auch der Ausgang der Kongresswahlen in den USA. Die Republikaner jagten den Demokraten von Präsident Barack Obama die Mehrheit im Senat ab. Zugleich behaupteten sie ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus. Obamas Handlungsfähigkeit in den beiden letzten Jahren seiner Amtszeit wird dadurch noch stärker eingeschränkt. Sollte es zu einem politischen Stillstand kommen, wäre das für die US-Wirtschaft auf lange Sicht sicherlich nicht gut, sagte Markus Huber vom Brokerhaus FXCM.

Die öffentlichen Banken in Deutschland erwarten eine Zinswende in den USA im zweiten oder dritten Quartal. Die robuste US-Wirtschaft und starke Arbeitsmarktzahlen dürften die Notenbank Fed zu einer strikteren Geldpolitik motivieren, erklärten die Zinsstrategen des Bundesverbands öffentlicher Banken (VÖB) am Mittwoch in Frankfurt.

Die gegenläufige Entwicklung der Wirtschaft und der Geldpolitik in den USA und im Euro-Raum wird den Experten zufolge weiter auf den Kurs der Gemeinschaftswährung drücken. LBBW-Chefvolkswirt Uwe Burkert geht davon aus, dass der Euro Ende kommenden Jahres nur noch 1,15 Dollar kosten wird. Die Aussicht auf eine Normalisierung der Geldpolitik in den USA hatte den Greenback bereits in den vergangenen Tagen deutlich nach oben getrieben. Aktuell kostet der Euro knapp 1,25 Dollar.

HSH-Nordbank-Expertin Sintje Boie sieht die Gemeinschaftswährung Ende 2015 bei 1,20 Dollar. Auch wenn sie für die Euro-Zone keinen Rückfall in die Rezession erwartet, sieht sie die Lage auf dem heimischen Kontinent eher kritisch. „Die Konjunkturrisiken haben sich in den vergangenen Wochen erhöht.“

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  • @..ICAHN
    ........
    tote hose im handelsbuch
    ........................
    endlich wieder einmal Gelegenheit,
    ein paar erbauliche zeilen aus der
    schönsten Stadt der westlichen welt
    zu senden..

  • Erstaunlich. Früher haben mal Unternehmen und Ihre Zahlen eine Rolle gespielt und daraus wurde dann ein (synthetischer) Indexstand berechnet.

    Heute gehts anscheinend um Island-Gaps und andere charttechnische Marken eine wichtigere Rolle.

    Schrieb hier nicht gestern irgendwer davon, dass es jetzt ganz schlimm wird, weil Obama so eine schlechte Wahl zu erwarten hat?

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