Börse Frankfurt: Dax fällt sechsten Tag in Folge

Börse Frankfurt
Dax fällt sechsten Tag in Folge

Der Dax erlebt die längste Verlustserie seit November 2011. Am letzten Wochenhandelstag standen zahlreiche Unternehmensbilanzen an. Doch die größte Sorge der Anleger galt der Weltwirtschaft.
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FrankfurtAm letzten Wochenhandelstag ging es für den Dax weiter abwärts. Die Angst, dass die erhoffte Erholung der US-Konjunktur in diesem Jahr ausfallen könnte, verhinderte am Freitag eine Erholung beim Leitindex. Diese Angst dürfte so schnell auch nicht verschwinden, meinen Börsianer.

Der Deutsche Leitindex schloss 0,2 Prozent schwächer bei 7.459 Punkten. Auf Wochensicht steht ein Minus von fast vier Prozent zu Buche. Der Dax fällt damit schon sechs Tage in Folge. Eine längere Verluststrecke erlebte er zuletzt im November 2011, als es wegen der Eurokrise an insgesamt neun Tagen in Folge abwärts ging.

„Die schwachen Daten aus China und den USA werden von den Leuten als Zeichen dafür gewertet, dass die Weltwirtschaft in schwächerer Verfassung ist als bislang gedacht“, sagte Volkswirt Tobias Blattner von Daiwa Securities. Das Wachstum in China hat sich zum Jahresauftakt überraschend verlangsamt. In den USA deuten eine Reihe von Konjunkturbarometern auf eine schwächere Industrieproduktion hin. Vor diesem Hintergrund geht Blattner davon aus, dass die Kurse der Aktienindizes auf absehbare Zeit um ihre aktuellen Stände pendeln werden - allerdings mit häufigeren größeren Ausschlägen.

„Es ist zu viel Geld im Markt“

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäubles Aussagen sorgten am Markt für etwas Verunsicherung. Schäuble äußerte sich besorgt über die Geldschwemme in der Euro-Zone. „Es ist viel Geld im Markt, meiner Meinung nach zu viel Geld“, sagte Schäuble laut einem Vorabbericht vom Freitag in einem Interview mit dem Magazin Wirtschaftswoche. „Wenn die EZB versucht, Spielräume auszunutzen, um die große Liquidität ein wenig zu verringern, kann ich das nur begrüßen“, zitierte ihn das Magazin weiter.

Allerdings seien die Spielräume derzeit wegen der Krise in Südeuropa gering. „Wir dürfen in Deutschland nicht vergessen, dass viele europäische Länder noch in einer prekären Wachstumslage sind“, sagte Schäuble. Bei einer Inflationsrate von unter zwei Prozent könne man nur sagen, „dass die EZB zurzeit scheinbar alles richtig macht“.

Die Schuldenkrise geriet aus dem Fokus, aber nicht aus dem Hinterkopf der Investoren. Die Märkte schienen von einem glimpflichen Ausgang der Krise auszugehen: Spanien begab mehrere Anleihen über insgesamt 4,7 Milliarden Euro. Die besonders im Fokus stehende Anleihe mit zehn Jahren Laufzeit platzierte Spanien mit einer Rendite von 4,6 Prozent und damit der niedrigsten Rendite seit drei Jahren. Fundamental hat sich bei den Volkswirtschaften der Euro-Zone allerdings wenig geändert. Hier wirkt wohl eher das Auffangnetz der EZB.

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  • Und was sagt und der Artikel?

    Kräht der Hahn auf dem Mist,
    so ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist

    Der Dax könnte weiter fallen, aber auch wieder steigen:
    Stimmt!!

  • be greedy when others are fearful

    die angst steigt und anleger halten sich zurück. deshalb kommen bald schöne einstiegszeitpunkte.

    ibm 8% runter. i am loving it!

  • ... und dabei haben sie 4,46 Mrd verbrannt.

    Ihr passt hier tagsüber garnicht auf.LOL

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