Börse Frankfurt
Dax geht knapp unter Rekordniveau ins Wahl-Wochenende

Aller Unsicherheiten, die mit den Wahlen in Europa und der Ukraine verbunden sind zum Trotz, verbuchte der Dax am Freitagabend stabile Gewinne. Ob die Rekordjagd nächste Woche weitergeht, hängt maßgeblich vom Sonntag ab.
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FrankfurtAm Freitag hat sich der Dax in einem widrigen Umfeld behauptet und weiter nach vorne gewagt. Vor den richtungsweisenden Wahlen am Wochenende in Europa und der Ukraine herrschte über weiter Strecken Zurückhaltung auf dem Parkett. In einem engen Handel verharrte der deutsche Leitindex lange Zeit knapp über seinem Vortagsniveau, ehe er kurz vor Handelsschluss anzog. Ein schwächerer Ifo-Index für den Mai wurde ebenfalls gelassen wahrgenommen.

So schloss der Dax 0,5 fester bei 9768 Punkten und damit in unmittelbarer Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch von 9810 Punkten. Der MDax rückte 0,6 Prozent vor auf 16.600 Punkte, der TecDax stieg um 0,5 Prozent auf 1256 Zähler.

Der Eurozonen-Leitindex, der Euro-Stoxx-50, drehte früh aus dem Minus und lief danach 0,4 Prozent fester bei 3200 Punkten. An der Wall Street verbuchte der Dow-Jones moderate Zuschläge - zum Frankfurter Handelsschluss bedeutet 16.596 Punkte ein Plus von 0,3 Prozent.

Der Geschäftsklima-Index des Ifo-Instituts für den Mai ist nach 111,2 Punkten im Vormonat auf 110,4 Punkte gefallen. Experten sahen den Index bei 110,9 Zählern. Andere Stimmungsindikatoren waren zuletzt aufgrund der Ukraine-Krise gefallen. Unter dem Strich dürfte die Laune in den Chefetagen aber weiter glänzend bleiben.

Die deutsche Konjunktur scheint sich zwar zu Beginn des zweiten Quartals abzuschwächen. Die Stimmung in deutschen Unternehmen hat sich im Mai stärker als erwartet eingetrübt. Sie hält sich aber auf hohem Niveau. „Die Fantasie auf Zinssenkungen bleibt erhalten“, schrieb Volkswirt Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba.

„Insgesamt heißt Zurückhaltung weiter das Gebot der Stunde, immerhin stehen am Wochenende Wahlen an“, sagt Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX. In der Ukraine könnten die Präsidentschaftswahlen am Sonntag neue politische Unruhen und militärische Gewalt hervorrufen und das Thema wieder auf die Tagesordnung der Finanzmärkte zurückbeordern.

Bei der Europawahl werden Investoren darauf achten, wie sich die Europa-Kritiker schlagen werden. „Die Rekordjagd dürfte also wenn überhaupt erst einmal in die kommende Woche verschoben sein. Aber die Gefahr, dass sich die vermeintliche Ruhe und niedrige Volatilität an den Märkten alsbald in fallenden Kursen auflösen, bleibt weiter unübersehbar“, so Klatt.

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    Zwei Probleme sehe ich: Neid und Missgunst.

    Ihre prognostischen Fähigkeiten sind an dieser Stelle geradezu legendär, daher gebe ich nicht viel auf Ihre Einschätzung meiner Fähigkeiten bzgl. des Risikomanagements.

    Hauptsache, Sie beglücken uns weiterhin mit erheiternden Kommentaren.

  • Ihre Repliken werden schwächer.


    Das charakterliche Problem wollte ich noch etwas deutlicher darlegen. Zwei Hauptprobleme sehe ich: Anerkennungssucht und Unaufrichtigkeit.

    So lange alles gut funktioniert, sind Sie der "Beste". Für sich selbst und in der Außendarstellung. Ihr Charakter versagt im Moment, wenn es nicht so gut läuft (was beim Investieren nie ausbleiben kann).

    Sie werden das Risiko hochschrauben, um die Defizite zu kompensieren. Irgendwann geht das schief. Sie werden von 5 und mehr Sigmas reden. Sich mit "professionellen" Ausreden davonstehlen wollen.


    Mal wieder ein "Übrigens": Meine Methoden werden auch empirisch unterstützt. Empirisch beweisen kann man ja nicht. Aber sie funktionieren und - großer Vorteil - ich bin vielfältig diversifiziert, nicht nur in finanzieller Hinsicht.

    Es mag mich in vielerlei Hinsicht hinhauen. Aber ich werde mit einer akzeptablen Wahrscheinlichkeit wieder aufstehen; auch empirisch nachgewiesen (jedoch nicht theoretisch fundiert).

    Wenn ich nicht mehr aufstehe, bleibe ich liegen. Auch ok. Das gehört dann dazu.

  • Meine Strategie ist theoretisch fundiert und empirisch bestätigt. Können Sie das von Ihren Anlageentscheidungen auch behaupten?

    Ich benötige keine Kunden und keine Werbung.

    Meines Erachtens unterschätzen Sie mich maßlos. Dauerhaft scheinen Ihre Methoden zu versagen. Vorübergehend mögen Sie die Augen davor verschließen.
    Aber irgendwann wird es Sie richtig umhauen.
    Finanziell bedingt.

    Denken Sie an dem Tag an mich.

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