Börse Frankfurt

Dax gönnt sich Verschnaufpause

Die Chefin der Notenbank Fed präsentierte vor dem US-Kongress ihre Strategie – die Anleger reagierten darauf aber kaum. Neuigkeiten aus China beschäftigten dagegen die Börsianer. Der Dax schließt leicht im Plus.
Update: 15.07.2015 - 17:39 Uhr 1 Kommentar

Anleger wieder auf der Wartebank – Dax legt trotzdem zu

FrankfurtDer griechische Schuldenstreit, zwiespältige Nachrichten aus Fernost und eine Rede von Fed-Chefin Janet Yellen: Am Mittwoch gab es genug Gründe für kräftig Bewegung auf dem Frankfurter Parkett. Dem Dax stehen weiter aufreibende Tage ins Haus. Doch was passiert? Kaum etwas.

Die Händler auf dem Frankfurter Parkett scheinen verunsichert. Auch am Abend traute sich niemand mehr aus der Deckung: Der Dax schloss gerade einmal 0,2 Prozent fester bei 11.540 Zählern. In der zweiten Reihe zeigte sich ein ähnliches Bild: Der MDax gewann 0,4 Prozent auf 20.654 Punkte, der TecDax 1,6 Prozent auf 1774 Stellen.

Am Mittwoch gab es Neuigkeiten aus Fernost: Zwar wächst die chinesische Wirtschaft ungeachtet schwerer Börsenturbulenzen in stabilem Tempo. Das Bruttoinlandsprodukt legte von April bis Juni um 7,0 Prozent zum Vorjahreszeitraum zu - genauso kräftig wie im ersten Quartal und etwas schneller als von Ökonomen erwartet. Das sei vor allem der steigenden Kauflaune der Verbraucher zu verdanken, teilte das Statistikamt am Mittwoch in Peking mit.

„Wir müssen allerdings feststellen, dass sowohl die inneren als auch die äußeren Konjunkturbedingungen kompliziert bleiben.“ Das weltweite Wachstum sei „uneben und langsam“. Der im Juni begonnene Börsencrash in China – der zeitweise fast vier Billionen Dollar Marktwert vernichtete – löste Sorgen aus, dass die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ins Schlingern gerät.

Die chinesische Wirtschaft wächst ungeachtet schwerer Börsenturbulenzen in stabilem Tempo. Das Bruttoinlandsprodukt legte von April bis Juni um 7,0 Prozent zum Vorjahreszeitraum zu - genauso stark wie im ersten Quartal und etwas schneller als von Ökonomen erwartet. Das sei vor allem der steigenden Kauflaune der Verbraucher zu verdanken, erklärte das Statistikamt am Mittwoch in Peking. Der im Juni begonnene Börsencrash könnte aber in der zweiten Jahreshälfte sichtbare Bremsspuren hinterlassen, warnten Experten.

Der private Konsum steuerte im ersten Halbjahr 60 Prozent zum Wachstum bei, nachdem es 2014 noch 51,2 Prozent waren. „Mit der anhaltenden Katerstimmung am Aktienmarkt ist mit einem Dämpfer im dritten Quartal zu rechnen“, sagte NordLB-Analyst Frederik Kunze. Viele Kleinanleger haben durch den Absturz der Kurse viel Geld verloren.

Yellen sieht Weg für Zinserhöhung frei
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  • Die Maschinen warten nur auf ihr einprogrammiertes Signal...der Handel wid nur von der Technik bestimmt...vollautomatisch...Selbstbedienungsladen der Reichen

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