Börse Frankfurt
Dax kann Jahreshoch nicht verteidigen

Der Dax stieg am Montag auf ein Jahreshoch, konnte dieses aber nicht lange halten. Für Unruhe am Markt sorgten laut Händlern Aussagen der Europäischen Zentralbank. Sie hatte einen irische Gesetzentwurf zur Bankenrettung kritisiert. Daneben bewegte auch das heftige Winterwetter den Aktienmarkt. Im TecDax legte die Aktie von Conergy zweistellig zu.
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HB FRANKFURT. Der Dax schleppte sich zeitweise auf ein neues Jahreshoch von 7 068 Punkten, bevor ihm im Sog der Wall Street etwas die Puste ausging. Der Leitindex schloss noch 0,5 Prozent im Plus bei 7 018 Punkten.

Für viele Investoren ist das Jahr bereits abgehakt, die Handelsumsätze waren zu Beginn der Weihnachtswoche entsprechend dünn. Das Handelsvolumen im Dax fiel auf rund 74 (Freitag: 188,7) Millionen Aktien. Der Umsatz ging auf 2,5 (6,5) Milliarden Euro zurück.

Die US-Börsen notierten bei Handelsschluss in Europa unverändert bis leicht schwächer. Der Dow-Jones-Index verlor 0,3 Prozent, während der S&P 500 sowie der Nasdaq-Composite auf Vortagesniveau lagen.

Fondsmanager polieren ihre Depots

Marktanalyst Heino Ruland von Ruland Research rechnet damit, dass viele Fondsmanager in den kommenden Handelstagen noch ihr Portfolio aufhübschen werden, indem sie Aktien kaufen, die in den vergangenen Monaten gut gelaufen sind. Auch Dennis Nacken von Allianz Global Investors rechnet damit, dass das sogenannte "Window Dressing" der Profis die Aktienindizes zum Jahresende stützen wird.

Der Dax werde die Marke von 7 000 Punkten mit großer Wahrscheinlichkeit behaupten, sagt Postbank-Stratege Heinz-Gerd Sonnenschein. Seit Jahresbeginn hat der deutsche Leitindex knapp 18 Prozent zugelegt. Damit gehörten deutsche Aktien zu den Lieblingen des Jahres. Zum Vergleich: der EuroStoxx50 hat bislang vier Prozent verloren.

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