Börse Frankfurt
Dax klettert auf neues Allzeithoch

Die Rekordjagd am deutschen Aktienmarkt geht weiter. Am Donnerstag kletterte der Dax erneut auf ein Allzeithoch. In den Augen vieler Börsianer ist dies erst der Beginn einer möglichen Mega-Rally.
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FrankfurtDie Rekordjagd des Dax hält an: Der wichtigste deutsche Börsenindex kletterte im heutigen Feiertagshandel auf den höchsten Stand seiner fast 25-jährigen Geschichte. Im Verlauf war er bis auf 8274,18 Zähler gestiegen. Zum Handelsende notierte er dann bei 8262 Punkten.

In einem insgesamt umsatzschwachen Handel sah es über weite Strecken zunächst nicht nach einer neuen Bestmarke aus. Bis zum späten Nachmittag kam der Dax kaum von der Stelle.

Für viele Börsianer war dagegen bereits vor Handelsbeginn klar, dass der Dax seinen alten Höchststand schon bald übertreffen wird. „Bei all den Notenbank-Interventionen ist es schwer, außen vor zu bleiben.“ Die lockere Geldpolitik vieler Notenbanken macht den Investoren Aktien derzeit besonders schmackhaft. „Da die Geldschwemme anhält, dürfte der Dax sicherlich schon bald weitere Höchststände erklimmen“, sagte ein Börsianer.

Aus den USA kamen unterdessen erneut zuversichtlich stimmende Daten vom Jobmarkt: In der vergangenen Woche haben so wenige Amerikaner wie seit nahezu fünfeinhalb Jahren nicht mehr Arbeitslosenhilfe beantragt. Zuletzt hatte der monatliche Job-Report positiv überrascht. Die US-Währung zog nach den Daten zum Yen etwas an, Euro-Anleger blieben dagegen unbeeindruckt. Die Gemeinschaftswährung notierte am Abend wenig verändert um 1,3100 Dollar.

Wie lang die US-Notenbank Fed ihre Geldschleusen so weit offen hält wie derzeit, hängt vor allem von der Entwicklung des Arbeitsmarkts ab. Fed-Chef Ben Bernanke will erst dann seine lockere Geldpolitik zurückfahren, wenn die Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent gefallen ist. Und das dürfte noch eine Weile dauern - im April lag sie bei 7,5 Prozent.

In Großbritannien gab unterdessen die Bestätigung des Leitzinses mit 0,5 Prozent sowie die Nachricht, dass die Anleihenkäufe der Bank of England nicht ausgeweitet werden, der heimischen Währung etwas Rückenwind. Das Pfund stieg in der Spitze um 0,3 Prozent auf ein Tageshoch von 1,5586 Dollar. Am Abend drehte die Währung dann aber wieder ins Minus.

„Einige Wachstumssignale zu Jahresbeginn und jüngste Stabilisierungs-Hinweise im April sind sicherlich positiv gewertet worden“, sagte Analyst Lee Hopley von der britischen Industrievereinigung EEF. „Aber das Vertrauen in eine wirtschaftliche Erholung ist fragil und die Möglichkeit einer Erweiterung der Anleihenkäufe bleibt auf dem Tisch.“

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Klöckner profitiert von Hochstufung

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  • Hoffentlich kommen bald die 10 000 als Tipp.In 2000 dauerte es bis März,bis 75% der Analysten diesen Tipp "auf Sicht der nächsten 6-12 Monate" brachten,heutzutage werden diese "Herren der Glaskugel" vorsichtger,aber nicht mehr lange...!
    Spätestens dann weiß jeder was zu tun ist .

  • "....der Trend konjunktursensible Werte zu kaufen...." so wie Bspw. Lanxess mit minus 3%,bzw.-7% in 24h....

  • Long in Böllerwagen (sozusagen gehämmert GELD), und

    short in arbeiten/handeln (sozusagen gehämmert BRIEF).

    Grüße an die "armen Schweine", die heute arbeiten müssen, und danke an Reto F., du Obertr....!!!

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