Börse Frankfurt Dax knickt zum Wochenschluss ein

Enttäuschende Unternehmensbilanzen, Krisen in der Ukraine und in Gaza und schwache Konjunkturdaten: Für Anleger gab es kaum Gründe zum Kaufen. Der Dax geht tiefrot ins Wochenende. Einziger Lichtblick: Die Commerzbank.
Update: 25.07.2014 - 17:43 Uhr 36 Kommentare

Dax schleppt sich ins Wochenende

FrankfurtKein schöner Wochenschluss für den Dax. Nach soliden vier Handelstagen sollte ein Wochenplus auf der Tafel stehen, doch der verlustreiche Freitag verhagelte die Bilanz. Der Dax ging 1,5 Prozent schwächer bei 9.644 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht hat der Dax damit 0,8 Prozent verloren.

Am letzten Wochenhandelstag gab es für Anleger kaum Kaufimpulse. Unternehmensbilanzen enttäuschten und die Ukraine-Krise und der Konflikt in Gaza sorgten für einen trüben Hintergrund. Konjunkturdaten konnten kaum etwas bewirken. Wegen des Risikos einer Eskalation der Lage rund um die Konfliktherde Ukraine und Gazastreifen gingen die Investoren den Wochenausklang ruhig an, sagte Marktanalyst Gregor Kuhn vom Broker IG.

Der Ifo-Index brachte überraschenderweise keine Bewegung in den Markt. Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft trübte sich im Juli bereits zum dritten Mal in Folge ein. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank von 109,7 auf 108,0 Punkte, wie das Ifo Institut um 10 Uhr in München mitteilte. Die Kurse reagierten nicht.

Vielmehr richteten Investoren ihr Augenmerk auf Unternehmensnachrichten. Aber auch da gab es wenig Lichtblicke.

Für Diskussionen sorgte ein Bericht des Handelsblatts über die Deutsche Bank. Demnach wolle das größte deutsche Bankhaus zusätzlich bis zu 2,5 Milliarden Euro einsparen. Das laufende Programm, mit dem die Bank bis Ende 2015 rund 4,5 Milliarden Euro einsparen wolle, solle ausgedehnt werden - bis 2018 sollten die Kosten dann um insgesamt sechs bis sieben Milliarden Euro gesenkt werden. Ein entsprechendes Vorhaben bereite die Spitze der Deutschen Bank vor. Die Aktie begann den Handel mit einem kräftigen Plus, drehte am Nachmittag jedoch und schloss 0,86 Prozent schwächer.

Einziger Gewinner im Dax waren die Aktien der Commerzbank. Diese stiegen um 0,6 Prozent. Überwiegend lag dies am überraschend guten Ergebnis der RBS, das die gesamte Branche beflügelte. Die Royal Bank of Scotland (RBS) verdiente eine Milliarde Pfund und erlebte ein Kursfeuerwerk. Die RBS-Aktien stiegen um bis zu 15 Prozent und waren mit 378 Pence so teuer wie zuletzt im Januar.

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36 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Dax knickt zum Wochenschluss ein"

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  • Komm schwachsinniger Drache,ich nehme dich an die Hand
    und führe dich in den Schattenmarkt,denn da fühlst du dich wohl.
    Wie geil ist das denn.Regt sich über die Trolle auf,imitiert diese, und nimmt denen die Arbeit ab indem er hier einen Kommentar nach dem anderen schreibt.
    LOL

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  • Korrektur:

    (...) als die Märkte eher noch stiegen (....)

  • Korrektur:

    Gemeint ist der Herbst 2013 bist jetzt.

  • An Delta und auch andere Fonds Interessenten und Fischer Beobachter.

    Ehrlich gesagt halte ich das Ampel System vom Fischer für etwas merkwürdig, das auf Sentix Daten basiert.

    Jetzt wo die Märkte korrigieren steht plötzlich die Ampel auf "grün" und seit mindestens Herbst 2012 bis jetzt als die Märkte eher noch stand das System auf "orange" oder "dunkelorange".

    Zu lesen im aktuellen Kommmentar auf WO:

    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6876252-aktien-europa-analystenerwartungen-verstaerken-risiko

    Und sein bisher so stabiler Frankfurter Aktienfond mit dem man in den letzten Jahren durch alle Kursrückgänge mit nahezu Null Volatilität durchgekommen ist, nimmt jetzt trotz der Anleihen und Cash Quote von fast 50 % einiges der Bewegung nach unten mit.

    Eure Meinung zu der ganzen Geschichte?

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