Börse Frankfurt
Dax nach wilder Fahrt kaum verändert

Der Dax machte lange Zeit deutlich an Boden gut – und schloss am Abend doch nur mit Miniplus. Zwei Nachrichten stießen den Anleger sauer auf: Eine Hiobsbotschaft aus Südeuropa und die Aussage eines EZB-Direktors.
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FrankfurtBis zum Abend schienen alle schlechten Neuigkeiten vergessen – doch dann drehte der Dax wieder zweitweise ins Minus. Zum Handelsschluss steht ein Miniplus von 0,1 Prozent bei 9800 Punkte. Der Technologieindex TecDax notierte 0,5 Prozent fester bei 1348 Punkten. Der MDax verlor 1,3 Prozent auf 16.644 Zähler.

Börsianer warnten aber vor überzogenen Kurs-Hoffnungen. Die Verunsicherung um den Sanierungskurs Griechenlands hänge weiter wie ein Damokles-Schwert über den Börsen. Mögliche vorgezogene Parlamentswahlen könnten der oppositionellen Partei Syriza den Sieg bringen, die gegen den Sparkurs der aktuellen, konservativen Regierung in Athen ist.

Aus Furcht vor einer politischen Dauerkrise sind Anleger auch am Mittwoch aus dem griechischen Markt geflohen. Der Leitindex der Athener Aktienbörse startete erneut niedriger und verlor zeitweise 2,6 Prozent auf 879,62 Punkte. Am Dienstag war er um 13 Prozent abgestürzt.

Die überraschend vorgezogene Präsidentenwahl in Griechenland schürt bei den Investoren Ängste vor einer politischen Instabilität und einer Abkehr vom Sanierungskurs des Landes. Auch am Anleihemarkt fielen die Kurse.

Das trieb die Rendite der zehnjährigen Titel auf 8,216 Prozent nach 8,064 Prozent zum Vortagesschluss. Bei den dreijährigen Staatsanleihen kletterte die Rendite auf 8,549 Prozent, den höchsten Stand seit der Emission im Juli. Damit liegt die Rendite der kurzfristigen Verbindlichkeiten über der der langfristigen Titeln, was allgemein als Krisensignal gilt.

In China ist die Teuerung auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Im November stiegen die Preise nur noch um 1,4 Prozent, wie das Statistikamt am Mittwoch bekanntgab. Damit mehren sich die Anzeichen für eine weitere Abschwächung der Wirtschaft. Zugleich bietet die niedrige Inflation Regierung und Währungshütern Spielraum zum Gegensteuern.

Die Zentralbank strebt eigentlich einen Wert von 3,5 Prozent an. „Die Preisentwicklung nimmt die Regierung und die Währungshüter in Peking regelrecht in die Zange“, sagte NordLB-Ökonom Frederik Kunze. Die Notenbanker geraten seiner Ansicht nach immer stärker unter Druck, weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.

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EZB-Direktor warnt vor Teufelskreis

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  • Einfach eine sichere Wette:
    der NACHmittagsabverkauf
    die 10.090er Puts jetzt schon versechsfacht,VORbörslich erst vor zwei Tagen wertlos und jetzt das
    so spielt man das einfache Spiel und jeder darf mitmachen
    aber die Kleinanleger lernen es nie und kaufen Calls

  • "Edi, Sie sollten mal an die frische Luft gehen und ein paar Diskussionsbäume umarmen."

    Soviel ich bis jetzt von diesem Edi gelesen habe,ist er für das Aufdecken von Systemen,Progammen, Maschinen,Mächtige,Wunschkurse....zuständig!

    Der einzige der hier jeden Diskussionsbaum umarmt bin ich,so war ich Stark ähhh Weissenfels ähh Wisnewsky,dingsbums heiße:

  • "Damit mehren sich die Anzeichen für eine weitere Abschwächung der Wirtschaft. Zugleich bietet die niedrige Inflation Regierung und Währungshütern Spielraum zum Gegensteuern."

    Na, hier sollte man dringend darauf achten, was chinesische Staatsmedien zu diesem Punkt vor allem indirekt sagen. So weit ich weiß, wird die Diskussion nach dem Tenor "Mehr Reform, weniger Wachstum" geführt. Das sieht nicht so aus, als würde man große Programme anstoßen wollen.

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