Börse Frankfurt
Dax orientiert sich an lustloser Wall Street

Das trübe Herbstwetter scheint auch den Anlegern aufs Gemüt zu schlagen: Nicht einmal positive Konjunktur- und Unternehmenszahlen können die Investoren zum Kaufen verlocken. Der Dax schließt im Minus.
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FrankfurtDie schwindende Furcht vor harten Scheidungsverhandlungen zwischen Großbritannien und der EU hat dem Pfund Sterling am Mittwoch Auftrieb gegeben. Auch der US-Dollar war gefragt, der von der Aussicht auf eine nahende Zinserhöhung der Notenbank Fed profitierte. Bei Aktienanlegern schlug die mögliche Straffung der Geldpolitik und durchwachsene Firmenbilanzen dagegen auf die Stimmung. Der Dax verlor 0,5 Prozent auf 10.523 Punkte.

Das britische Pfund verteuerte sich um bis zu 1,7 Prozent auf 1,2325 Dollar und steuerte damit auf den zweitgrößten Tagesgewinn seit dem Brexit-Referendum Ende Juni zu. „Die Entscheidung der Premierministerin Theresa May, vor dem offiziellen Antrag zum Austritt Großbritanniens aus der EU eine Parlamentsdebatte zuzulassen, dämpfe offenbar die Furcht vor einem 'harten Brexit' “, sagte Analyst Neil Wilson vom Brokerhaus ETX Capital. Diese Spekulationen hatten dem Pfund am Freitag einen kurzzeitigen, zehnprozentigen Kurseinbruch eingebrockt.

Zahlreiche britische Abgeordnete favorisieren offenbar einen „sanften Brexit“, bei dem das Vereinigte Königreich durch Kompromisse weiterhin Zugang zum EU-Binnenmarkt erhält. Einige wollen die Entscheidung des Referendums auch umkehren. Eine Abstimmung über den Austrittsantrag schloss eine Sprecherin Mays aber aus.

Da sich die Premierministerin bei den Brexit-Verhandlungen das Heft kaum aus der Hand nehmen lassen werde, müsse abhängig vom Verlauf der Scheidungsverhandlungen mit weitere Kursausschlägen beim Pfund gerechnet werden, betonte ETX-Experte Wilson. Die aktuelle Erholung sei nur ein Zwischenhoch auf dem Weg des Pfund-Kurses in Richtung 1,20 Dollar. Die britische Regierung pocht auf stärkere Einwanderungskontrollen. Für die EU ist die Freizügigkeit aber Vorbedingung für den Zugang zum europäischen Binnenmarkt.

Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen wie Euro oder Yen widerspiegelt, kletterte wenige Stunden vor Veröffentlichung der Fed-Protokolle auf ein Sieben-Monats-Hoch von 97,83 Punkten. Der Euro verbilligte sich im Gegenzug um etwa einen Drittel US-Cent auf 1,1017 Dollar.

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  • Der Mogel-Dax und seine endlosen Verluste, ich wähle den Dow und somit die Freiheit.

  • Ob der Dax einen Rückwärtsgang, Vorwärtsgang oder sich einfach auf der Stelle dreht, wen interessiert denn das?
    Wir haben doch genug Probleme im eigenen Land.
    Das sind doch nur Infos für die Kapitalisten und Vasallen der USA.
    Ich glaube nicht, dass Putin sich für den Dax interessiert. Eher für Tiger und Pferde.

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