Börse Frankfurt
Dax-Rally geht weiter - 9200-Punkte-Marke fällt

Gestützt auf Kursgewinne der Versorger verabschiedet sich der Dax mit einem weiteren Rekord aus dem Handel. Die Notenbanken treiben die Kurse und die Wirtschaft brummt. Anleger fragen sich: Wann endet die Rally?
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FrankfurtNach einem zunächst verhaltenen Start hat der Dax mit einem neuen Schlussrekord den montäglichen Parketthandel beendet. Er schloss 0,6 Prozent fester auf 9225 Punkten. Bereits am Nachmittag erklomm der Dax sein neues Allzeithoch bei 9253 Punkten. Das ist der höchste Wert, den der Dax seit seinem Bestehen erreicht hat. Als Kursstütze sahen Börsianer Aussagen des EZB-Direktoriumsmitglieds Yves Mersch, denen zufolge die Konjunktur der Eurozone das Schlimmste hinter sich hat. Zudem lieferten die Übersee-Börsen positive Impulse.

Die Nachrichtenlage blieb am Montag übersichtlich - Marktexperten sprachen von einem ruhigen Handel. Auch die Nebenwerte-Indizes schlugen sich zum Wochenauftakt gut: Der MDax stieg um 0,7 Prozent auf 16.215 Punkte und für den TecDax ging es um 0,4 Prozent auf 1157 Punkte hoch.

Die designierte US-Notenbankchefin Janet Yellen hatte in der Vorwoche betont, ihr Haus werde die Wertpapierkäufe im Volumen von derzeit 85 Milliarden Dollar monatlich vorerst nicht drosseln, um die Erholung der US-Konjunktur nicht zu gefährden. Einige Tage zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins überraschend auf rekordniedrige 0,25 Prozent gesenkt. Am Montag gaben auch positive Konjunkturdaten aus der Eurozone den Börsen Rückenwind. So hat sich der Exportüberschuss in den ersten neun Monaten dieses Jahres mehr als verdoppelt.

Für Diskussionsstoff auf dem Börsenparkett sorgten die geplanten Reformen in China. Den Analysten der ANZ Bank zufolge ist dies der größte Umbau der heimischen Wirtschaft seit den 1990er Jahren. Sollten die Pläne erfolgreich umgesetzt werden, verringere sich das Risiko, dass sich der Aufschwung abschwäche. Die Aktienbörsen in Shanghai und Hongkong reagierten mit Kursgewinnen von jeweils knapp drei Prozent.

Ein anderer Börsianer warnte allerdings vor überzogenen Erwartungen. „Man muss erst einmal abwarten, ob und wie gut die Reformen greifen und wie lange das ganze dauert.“

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Rhön-Titel steigen im MDax

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  • Was wollen die Amis eigentlich?
    Sie sagen sie wären Freunde, werten alles ab um es dann für einen Apfel und ein Ei wieder zu kaufen!!!

    Damals wurde den Indianern Whisky angedreht und sie unterschrieben was im Suff, was ihnen ihre Heimat nahm.

    Jetzt soll dass gleiche in Europa passieren. Was sind die Amis eigentlich für Menschen?

    Oben ohne an keinen Strand, aber die größte Pornoindustrie der Welt.

    Einen Friedensnobelpreisträger der Krieg führt.

    Wir werden erst aufwwachen wenn es zu spät ist und teile unserer Liebsten getötet wurden.

    Wer ist eigentlich ein Terrorrist? Der der nicht will dass Besatzer sein Land besetzen. Oder diejenigen, die alle abhören, Drohnen einsetzen, ABC Waffen erfinden um an dass Öl in Irak zu kommen.

    Es gibt viele Beweise, dass der Ami der Weltterrorist ist, aber Hitler war es auch mal und heute ist er nur noch Geschichte.

    Lest zwischen den Zeilen und macht euch eigene Gedanken und lasst euch nicht verbiegen und vormachen dass Schnee schwarz ist.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/grossinvestor-carl-icahn-warnt-vor-boersencrash-a-934519.html

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Sehe ich nicht so.Entschuldigung,aber ich betrachte das mehr aus Sicht der Kleinanleger.Hier mal ein paar Auslöser für historische Kursrückgänge:
    1987-die Anhebung der kurzfristigen Zinsen durch die Fed,1990/91 Kursrückgang wegen dem aufziehenden Golfkrieg "Desert Storm",1997 im Herbst- der kleine Rückgang -Grund war die beginnende Asienkrise,1998 im Juli- die Asienkrise war noch nicht ausgestanden,aber die Pleite des Long-Term Capital Management (LTCM) Hedgefonds und die Russlandkrise kamen hinzu ,März 2000 z.B. wurde der beginnende Kursrückgang ausgelöst durch das Barron´s Magazin- mit dem Titelblatt" Burning Up". 2007 als nacheinander 2 Hedgefonds, die im US-amerikanischen Immobilienmarkt zockten, pleite gingen und der Interbankenmarkt kurzzeitig versagte- die Sachsen LB,IKB Pleite folgten dann später,2011-der einzige Absturz bei niedrigen Zinsen,durch Schäuble,weil er die privaten Gläubiger zum "freiwilligen Forderungsverzicht" bei griechischen Staatsanleihen zwang-soll aber einmalige Ausnahme bleiben.Nun werden einige sagen,ja aber Anfang Januar 2008 waren wir wieder bei 8100-ja das stimmt,aber verantwortlich dafür war ein gewisser Herr Kerviel von der SocGen, der mit großem Hebel den Dax kurzzeitig nach oben trieb-klappte nur nicht so richtig,der Schaden für seine Bank lag am Ende bei fast 5 Mrd Euro.
    Im Moment sehe ich da wenig.Draghi als ehemaliger Banker hat die Sache im Griff.Er wird die Zinsen erst wieder anheben,wenn sich die Bonität der Peripherie verbessert.Die Fed hat Angst vor der eigenen Courage,die Bank of Japan wird Geld drucken bis ultimo,die Bank of England wird ebenso an der Niedrigzinspolitik festhalten.
    Insofern sind die 10 000 im Performancedax im Bereich des Möglichen bis Jahresende-auch wenn der Optimismus und damit der Investionsgrad schon sehr hoch ist.

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