Börse Frankfurt
Dax schafft Sprung über 6.800 Punkte

Der Abschwung in Europa dürfte milder ausfallen als erwartet und Spanien kann sich frisches Geld leihen. Anleger hören solche Meldungen gerne und decken sich mit deutschen Aktien ein. Der Dax legt kräftig zu.
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DüsseldorfDer deutsche Leitindex profitierte von erfolgreichen Anleiheauktionen Spaniens, einem besser als erwartet ausgefallenen ZEW-Indikator sowie einem unerwartet positiven Quartalsergebnis von Goldman Sachs. Zum Börsenschluss übersprang der Dax wieder die Hürde von 6.800 Punkten und kletterte um 2,65 Prozent auf 6.801 Punkte. Der MDax stieg um 1,91 Prozent auf 10.747 Punkte. Der TecDax rückte um 1,49 Prozent auf 786 Punkte vor.

Trotz der wieder aufgeflammten Schuldenkrise zeigen sich deutsche Finanzexperten für die konjunkturelle Entwicklung zuversichtlich.

Für die Euro-Zone gehen die IWF-Experten weiter von einer milden Rezession in diesem Jahr aus. Das vorausgesagte Minus werde mit 0,3 Prozent aber um knapp die Hälfte des bislang erwarteten Wertes erreichen. Im nächsten Jahr werde die Euro-Wirtschaft dann um 0,9 Prozent wachsen. Für Deutschland besserte der IWF seine Wachstumsprognose für 2012 auf 0,6 Prozent auf, doppelt so viel wie bislang erwartet. Für 2013 bleibt er bei der Zuwachszahl von 1,5 Prozent.

Außerdem nahm die Regierung in Madrid mit 3,2 Milliarden Euro mehr auf als in der Spitze mit drei Milliarden geplant. Allerdings musste Spanien erheblich höhere Zinsen als noch bei der letzten vergleichbaren Auktion am 20. März akzeptieren. „Die Auktion ist geglückt, die Überzeichnung war gut, und das angestrebte Volumen wurde übertroffen“, fasste Helaba-Analyst Ralf Umlauf zusammen.

Auch kletterte das ZEW-Barometer im April überraschend um 1,1 auf 23,4 Punkte, teilte das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Dienstag mit. Mit dem fünften Anstieg in Folge wurde der höchste Wert seit Juni 2010 erreicht. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen Rückgang auf 20,0 Zähler gerechnet. „Die Finanzmarktexperten halten den positiven Ausblick für das nächste halbe Jahr aufrecht“, sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. Allerdings werde der Optimismus „durch erhebliche Risiken gebremst, wie beispielsweise die Entwicklung der Rohstoffpreise und die Staatsschuldenkrise in der Eurozone“

Des Weiteren lagen die Verbraucherpreise der Euro-Zone mit einem Plus von 2,7 Prozent leicht über den Erwartungen der Analysten, die zuvor mit einem Plus von 2,6 Prozent gerechnet hatten.

In den USA wurden im März so viele Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Ihre Zahl stieg um 4,5 Prozent auf eine Jahresrate von 747.000, teilte das Handelsministerium in Washington am Dienstag mit. Analysten hatten lediglich 710.000 Genehmigungen erwartet. Viele Experten gehen davon aus, dass der Wohnungsbau in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2005 wieder zum Wirtschaftswachstum beitragen wird. Allerdings gibt es wegen der geplatzten Immobilienblase immer noch einen sehr hohen Leerstand.

Hingegen fiel die Zahl der Wohnbaubeginne im März überraschend um 5,8 Prozent auf 654.000. Im Februar waren es noch fast 700.000. „In den kommenden Monaten dürften die Zahlen besser ausfallen“, sagte Analyst Mark Foster von Kirr Marbach & Co.

Die US-Industrieproduktion fiel mit einem Plus von 0,3 Prozent aus, wie Analysten dies zuvor erwartet hatten.

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  • Honi soit qui mal y pense

  • Gute Nacht.

  • Also ich hab grad in HP investiert, ist und bleibt auch weiter der größte PC Lieferant weltweit. Auch wenn es gerade beim Fahrstuhl fahren nur noch 1.OG hiess.

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