Börse Frankfurt
Dax schlägt alle Rekorde

Der deutsche Leitindex ist nicht zu bremsen. Der Dax setzte seine Rekordjagd fort und markierte eine neue Bestmarke. Doch die ersten Anleger fragen sich bereits, wie lange die Party noch weiter geht.
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FrankfurtDer Deutsche Aktienindex hat nach einem müden Start am letzten Wochenhandelstag nochmal zugelegt und ein neues Rekordhoch erklommen. Der Dax ging 0,3 Prozent höher bei 8.398 Punkten aus dem Handel, dem höchsten Dax-Schlusskurs aller Zeiten. Zudem stieg der Dax im Handelsverlauf auf ein neues Allzeithoch von 8.408,62 Punkten. Auf Wochensicht hat der Dax etwas mehr als ein Prozent zugelegt.

Im Fokus der Anleger waren zum einen Konjunkturdaten aus den USA. Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich überraschend deutlich aufgehellt und ist so gut wie zuletzt im Juli 2007. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg im Mai auf 83,7 von 76,4 Punkten im Vormonat, wie Thomson Reuters und die Universität Michigan am Freitag nach vorläufigen Berechnungen mitteilten. Von Reuters befragte Analysten hatten nur mit einem Wert von 78,0 gerechnet. Der erhoffte Schub für die Börsen blieb allerdings aus.

Für Kopfzerbrechen sorgt derweil an der Börse die Frage über die künftige Politik der US-Notenbank Fed. Die Spekulationen auf eine Drosselung des Anleihe-Kaufprogrammes der Fed machten bereits am Donnerstag die Runde. Was an den Gerüchten dran ist könnten Anleger nächsten Mittwoch erfahren, wenn die Fed ihre Protokolle vorlegt. Die Zentralbank hatte zu Jahresbeginn beschlossen, monatlich Staatsanleihen und Immobilienpapiere im Wert von 85 Milliarden Dollar zu kaufen, um die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen.

Mit dem Präsident der Fed von San Francisco, John Williams, fachte ein weiteres Notenbankmitglied die Debatte um ein Ende der Bond-Ankäufe an. „Wir könnten das Tempo unserer Wertpapier-Ankäufe etwas drosseln, vielleicht bereits in diesem Sommer. Wenn alles wie erhofft läuft, könnten wir das Kaufprogramm dann irgendwann später im Jahr beenden“, sagte Williams, der in diesem Jahr kein stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss ist, der über die Geldpolitik befindet.

Wegen der anziehenden Konjunktur hatten bereits die Fed-Mitglieder Charles Plosser und Richard Fisher gefordert, den Kauf von Staatsanleihen zu reduzieren. „Das sind Testballons, die von der Fed kommen, um zu testen, wie der Markt reagieren würde“, erläuterte Stratege Robert Halver von der Baader Bank. „Eine Zinswende jedweder Art wird aber noch lange auf sich warten lassen.“ Die Rally an den Aktienmärkten wird vor allem von der Flut billigen Geldes der Notenbanken weltweit getrieben. Sollte diese enden könnte der Party an der Börse der Wind aus den Segeln genommen werden.

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Investoren greifen bei Autoaktien zu

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  • natürlich waren anleihen im jahr 2000 vernünftiger, gerade was die bewertung angeht (kgv <-> anleihenrendite). heute ist die sache aber leider ganz anders. damals lag der dax etwa bei einem KGV von 30, während deutsche anleihen, wie sie richtig sagen, knapp 10% abwarfen (entspricht also ca. kgv von 10-11). heute hat der dax ein kgv von 11,4 und anleihen liegen mit AAA bei 1,3%, was einem kgv von 76/77 entspricht. die kgv differenz anleihen zu dax ging also von +20 auf ca. -65. das jahr 2000 war einfach krank.

  • der warenkorb des statistischen bundesamtes erscheint mir nachvollziehbar. ihr wert dagegen nicht ansatzweise.

  • Über den Begriff des "Physischen" kann man geteilter Meinung sein.

    Manchem reicht die Illusion des Physischen aus, der Andere bevorzugt das physisch Physische. Die Gründe liegen auf der Hand.

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