Börse Frankfurt
Dax schließt fest über 11.800 Punkten

Die Anleger schickten den Dax am Montag in Richtung der 12.000-Punkte-Marke. Erreicht wurde die magische Zahl nicht, dafür verbuchten MDax und TecDax Höchststände. Nur der geplatzte Kraft-Heinz-Unilever-Deal enttäuschte.
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FrankfurtDie Jagd auf neue Rekorde an den US-Börsen zum Abschluss der vergangenen Handelswoche haben den Dax am Montag beflügelt. Das Börsenbarometer startete schwungvoll in den Tag, hielt sich im Plus und schloss mit 11.828 Punkten 0,6 Prozent höher. Der MDax stieg gar auf ein Rekordhoch bei 23.456 Punkten und schloss 0,7 Prozent höher bei 23.454 Punkten – so hoch wie noch nie. Der Technologiewerte-Index TecDax kletterte mit 1899 Punkten auf den höchsten Stand seit fast 16 Jahren.

Grund für den Optimismus ist wieder einmal Donald Trump. Die Hoffnung auf konkrete Pläne des neuen US-Präsidenten für Steuern und Wirtschaft treibe die Wall Street und zieht den Deutschen Aktienindex mehr oder weniger mit, erklärt Marktanalyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets. Weil wegen eines Feiertags in den USA die Börsen an der Wall Street geschlossen bleiben, rechneten Experten aber mit einem vergleichsweise ruhigen Handel. Andere Analysten warnen vor Trumps unberechenbaren Handlungen: „Donald Trumps sprunghafte Politikversuche wirken am Kapitalmarkt in gewisser Weise wie ein Abkühlbecken nach einem ordentlichen Saunagang“, schrieb LBBW-Analyst Clemens Bundschuh in einem Marktkommentar.

Bei den Einzelwerten standen bei den Anlegern die Papiere der Deutschen Telekom hoch im Kurs. Sie stiegen um 3,3 Prozent auf den höchsten Stand seit Ende Januar und waren mit Abstand stärkster Wert im Dax. Am Tagesende notierten die Papiere noch gut 2,5 Prozent höher. Insidern zufolge will der japanische Telekom-Riese Softbank die Mehrheit an seiner US-Mobilfunksparte Sprint an die Telekom-Tochter T-Mobile US verkaufen.

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  • Die Schadenskanzlerin hat den Dax, das arme Tier, fest im Clinch. Nur ein Wahlsieg des glorreichen Herrn Schulz, kann den Ärmsten befreien.

  • Lachhaft, Herr Hoffmann, selbst den weniger guten ANSTIEG des DAX zu einem Zeichen gegen Merkel zu wenden. Können Sie nicht an ihrem Stammtisch ihren Wahlkampf gegen Merkel machen? Dort könnnen Sie dann auch mal konkrete Alternativen vorstellen.

  • Der Dow Jones zieht mit Trump dem Merkel EU-Dax immer mehr davon. Mal schauen, ob das Plus des Dax sich heute ins Ziel retten kann.

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