Börse Frankfurt
Dax schließt im Minus – Autoaktien kommen unter die Räder

Am Aktienmarkt fehlen nach wie vor die Impulse. Heute ging es für den Dax mehr als ein Prozent abwärts. Viele Anleger waren angesichts der in dieser Woche beginnenden US-Berichtssaison und den US-Arbeitsmarktdaten auf der Hut und machten nach der guten Performance im September Kasse.
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HB FRANKFURT. Anleger haben am Aktienmarkt zu Wochenbeginn Kasse gemacht. Unter die Räder kamen vor allem Aktien von Autoherstellern, die im September noch zwischen sieben und 15 Prozent zugelegt hatten. Der Dax, der im Vormonat mehr als fünf Prozent geklettert war, büßte am Montag 1,2 Prozent ein und schloss bei 6134 Zählern.

Das Handelsvolumen im Dax fiel auf 90,4 (Freitag: 125,5) Mio. Aktien. Der Umsatz sank auf rund 2,8 (vier) Mrd. Euro.

Angesichts des schrumpfenden Autoabsatzes in Deutschland und sinkender Marktanteile deutscher Hersteller in den USA nahmen die Anleger bei den Autowerten Gewinne mit: Daimler büßten 3,8 Prozent ein, Volkswagen 3,6 Prozent und BMW 2,2 Prozent. Die deutschen Hersteller verkauften im September in den USA zwar deutlich mehr Autos, doch rutschte der gemeinsame Marktanteil auf 7,9 Prozent von 8,6 Prozent, wie Analyst Tim Schuldt von Equinet anmerkte. Im Nebenwerteindex MDax gehörten Continental-Aktien mit einem Minus von 3,4 Prozent zu den größten Verlierern.

Der europäische Stoxx50 sank um 0,5 Prozent auf 2468 Punkte. Hier standen die als konjunktursensibel geltenden Rohstoff- und Bauwerte auf den Verkaufslisten ganz oben. Die US-Börsen notierten zum Handelsschluss in Europa ebenfalls im Minus. Belastet von einem Abschlag von 2,1 Prozent bei den Microsoft-Aktien sank der Nasdaq-Composite um 1,2 Prozent. Die Analysten von Goldman Sachs hatten die Microsoft-Titel heruntergestuft. Nach Eröffnung der US-Märkte gerieten auch die Papiere des deutschen Chipherstellers Infineon immer mehr unter Druck und schlossen 2,5 Prozent schwächer.

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