Börse Frankfurt
Dax schließt im Plus

Der erste Auftritt der neuen Fed-Chefin und China stimmen Anleger optimistisch. Der Dax schließt 0,65 besser als am Dienstag – die 9600 Punkte rücken jedoch wieder aus dem Blickfeld. Zu den Gewinnern gehören Bankaktien.
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FrankfurtDie Erholung am deutschen Aktienmarkt hat sich am Mittwoch fortgesetzt. Experten verwiesen auf die guten Vorgaben der amerikanischen und asiatischen Börsen, die von einer Rede der neuen Fed-Chefin Janet Yellen sowie guten Konjunkturdaten aus China profitierten. Die Einigung auf eine Anhebung der gesetzlichen US-Schuldenobergrenze und starke Geschäftszahlen einiger europäischer Großkonzerne hellten die Stimmung zusätzlich auf.

Der Dax stieg um 0,65 Prozent auf 9540 Punkte. Damit verlor er die 9600 Marke, die er gegen 16 Uhr angepeilt hatte, zwar wieder aus dem Blick. Vom Tiefpunkt der jüngsten Korrektur in der vergangenen Woche hat der Leitindex jedoch bereits wieder mehr als fünf Prozent zugelegt. Der MDax kletterte um 0,52 Prozent auf 16 644,51 Punkte, der TecDax gewann 0,76 Prozent auf 1251,82 Punkte.

Die ersten öffentlichen Äußerungen von Yellen als Chefin der US-Notenbank am Dienstag brachten zwar keine Überraschungen. Börsianer sprachen aber von einem Signal der Kontinuität. Nur eine „merkliche Änderung beim Ausblick“ für die Wirtschaft würde die Währungshüter dazu veranlassen, das Tempo bei der Bondkauf-Reduzierung rauszunehmen und eine Pause bei dem so genannten „Tapering“ einzulegen, sagte Yellen auf eine entsprechende Frage bei ihrer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus.

„Ihre Botschaft zur Kontinuität bei der Politik und – damit einhergehend – die Kontinuität beim Ausblick legen nahe, dass sie auf Kurs bleiben werden“, sagte Keith Hembre, ein ehemaliger Analyst der Minneapolis-Fed, der nun Chefökonom von Nuveen Asset Management ist.

Die amerikanischen Indizes tanzten derweil fast auf der Stelle: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor bis 18 Uhr deutscher Zeit 0,3 Prozent und rutschte auf 15.938 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,11 Prozent auf 1819 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte ein Zehntel Prozent auf 4197 Punkte vor.

In Tokio zog der Nikkei-Index um 0,4 Prozent auf 14.719 Zähler an. Der chinesische Shanghai Composite blieb trotz guter Konjunkturdaten fast unverändert bei 2104 Punkten.

Die chinesischen Exporte haben im Januar überraschend deutlich um 10,6 Prozent zugelegt. Die Importe kletterten um zehn Prozent. Experten hatten lediglich mit zwei und drei Prozent gerechnet. „Die Handelszahlen waren eine Überraschung für den Markt“, sagte Zhou Hao, von ANZin Shanghai. „Die über den Erwartungen liegenden Exporte zeigen auch eine Verbesserung bei der weltweiten Nachfrage.“ Darren Sinden von Titan Investment Partners mahnte jedoch zur Vorsicht. „Die Export-Zahlen liegen so deutlich über den Markterwartungen, dass man sie hinterfragen muss.“

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Gefragte Bankaktien

Kommentare zu " Börse Frankfurt: Dax schließt im Plus"

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  • Klingt vernünftig. Insbesondere das man so 10 bis 20% in Gold vorhält. Da kommt halt der Staat nicht so leicht ran, falls er mal beschliessen sollte, alle Vermögen zwecks Schuldentilgung zu entwerten. Passiert ja heute schon schleichend. Aktuell ist zwar noch alles halbwegs gut, aber wer weiss schon was 2030 oder 2050 ist. Irgendwann gehts halt so wie jetzt nicht weiter.
    Dann ist das Papiergeld zwar weg und 80% vom VErmögen auch, aber die 20% Gold sind immer noch da.

    VG
    Marvel

  • Track-Record seit Beginn der Selbständigkeit nach 10 Jahren Eigenhandel, Eurex- und Xetra-Marketmaking bzw. Designated Sponsoring und Institutionelles Sales/Block-Trading bei der IB (gestartet mit ETW, 1500 Apple-Aktien und Margin-Konto mit 12 KG Gold, Handelslimit: 2,0 Mio. €, 2,5 Mio. € z.Zt. genehmigt möglich):


    2008 (mit bis zu 2 Lots und DAX-Aktien) ca. 150.000 € Netto

    2009 (mit 2 bis 3 Lots und DAX-Aktien) ca. 200.000 € Netto

    2010 (mit bis zu 3 Lots und DAX-Aktien) ca. 250.000 € Netto

    2011 (mit bis zu 5 Lots und DAX-Aktien) ca. 750.000 € Netto (incl. einmaliger Sondergewinn beim Verk. von 500 Apple 65.000 €), 3 KG Gold gek.

    2012 (mit bis zu 6 Lots und DAX-Aktien) ca. 1.050.000 € Netto (incl. einmaliger Sondergewinn beim Verk. von 1000 Apple 235.000 €), 4 KG Gold gek.

    2013 (mit bis zu 6 Lots und DAX-Aktien) ca. 650.000 € Netto, 5 KG Gold gek.

    2014 (mit bis zu 6 Lots und DAX-Aktien) Zielvorgabe: mind. 500.000 € Netto, und 3 bis 5 KG Gold

    Die Formel ist dabei ganz einfach bei 250 Handelstagen: Hohe Volatilität mit hohen Umsätzen (so wie im Januar oder 2011 und 2012) = hoher Verdienst (mein Brutto-Tagesschnitt ca. 5.000 bis 7.000 €). Niedrige Volatilität mit geringen Umsätzen (so wie teilweise in 2013) = weniger Verdienst (mein Brutto-Tagesschnitt ca. 3.000 bis 3.500 €). Abzgl. ca. 200 € Handelsgeb. & Clearing im Schnitt am Tag

    Overhead-Fixkosten (Handelsplattform, Reuters und div.): mtl. 4.000 €

    Lebenshaltungskosten & Livestyle (für meine Muse und mich): mtl. 7.500 €, Dez. 15.000 € Weihnachtsgeld

    HSBC-VV: 2.100.000 € gerade um 100.000 € aufgestockt (fast den gesamten Januar Netto-Verdienst 119.000 € nach Geb. und Steuern) Planziel per Ende 2014: 2.500.000 €

    Gold sicher gelagert in einem Non-EU, -Euro, -Bank-Land Notar-Schließfach. Ziel ist es immer ca. 20 % meines Vermögens in Gold zu haben (bei 5 Mio. € also 1 Mio., und bei 10 Mio. € dann 2 Mio. in Gold)

  • Schulz in Israel
    - gehört nicht hierher -
    aber, warum verweigert das HB die Möglicheit, diesen Beitrag zu kommentieren??? Was die Israelis machen ist halt auch nicht alles richtig!!

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