Börse Frankfurt: Dax schließt knapp im Minus

Börse Frankfurt
Dax schließt knapp im Minus

Die Anleger sind vorsichtig, der Dax kommt nicht vom Fleck und schließt knapp im Minus. Händler begründeten dies mit dem bevorstehenden „Hexensabbat“. Im Fokus der Anleger standen die Papiere von Hochtief und Solar Millennium. Mittelfristig könnte die Luft raus sein beim Dax.
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HB FRANKFURT.Am Tag vor dem Hexensabbat haben sich Anleger am deutschen Aktienmarkt kaum aus der Deckung gewagt. Der Dax schloss am Donnerstag 0,2 Prozent schwächer bei 6249 Punkten. Für viel Gesprächsstoff sorgten die Nachrichten um die geplante Übernahme von Hochtief durch den spanischen Großaktionär ACS. Die im MDax gelisteten Hochtief-Aktien schlossen nach einer Berg- und Talfahrt 5,6 Prozent höher bei 59,45 Euro.

Die US-Börsen lagen bei Handelsschluss in Europa im Minus. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,2 Prozent, der S&P 500 um 0,4 Prozent. Der Nasdaq-Composite gab um 0,3 Prozent nach. Das Handelsvolumen im Dax fiel auf 96,8 (Mittwoch: 104,8) Millionen Aktien. Der Umsatz stieg dagegen auf rund 2,9 (2,7) Milliarden Euro.

Der spanische Hochtief-Großaktionär ACS, dessen Anteil schon bei knapp 30 Prozent liegt, bereitet ein Komplettübernahmeangebot vor, wie das Unternehmen am Vormittag einen Zeitungsbericht bestätigte. Anleger setzten zunächst noch auf eine attraktive Offerte des Großaktionärs ACS und trieben die im MDax notierten Titel des Baukonzerns damit in der Spitze 10,5 Prozent in die Höhe.

Doch schon bald setzte Skepsis ein. "Fraglich ist, wie ACS das stemmen kann", sagte ein Händler. ACS teilte mit, keinen Aufschlag und die Übernahme in Aktien bezahlen zu wollen. Die Hochtief-Aktien rutschten nach diesen Äußerungen zeitweise bis zu 2,6 Prozent ins Minus, nachdem das Plus zuvor schon geschrumpft war.

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