Börse Frankfurt
Dax schließt mit kräftigem Minus

Nach schlechten Nachrichten aus den USA rutschte der Dax am Mittwoch deutlich in die Verlustzone. Auf der Gewinnerseite standen heute die Biotech-Branche und Aldi-Zulieferer Medion.
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Düsseldorf

Der Dax enttäuschte heute die positiven Erwartungen der Anleger. Gewinnmitnahmen und schlechte Nachrichten aus den USA drückten den deutschen Leitindex im Tagesverlauf kräftig ins Minus. Der deutsche Leitindex ging 1,0 Prozent niedriger bei 7217 Punkten aus dem Handel. Auch die Werte in der zweiten Reihe schlossen mit deutlichen Abschlägen. Der MDax verabschiedete sich mit einem Minus von 0,5 Prozent auf 10.829 Punkte. Der TecDax schloss 0,4 Prozent niedriger bei 913 Punkten.

Schlechte Zahlen aus den USA

Pessimistische Berichte aus den USA sorgten am Nachmittag für einen schlechten Handelsstart in den USA und auch am deutschen Aktienmarkt für fallende Kurse. Die private Arbeitsagentur ADP gab bekannt, dass die US-Privatwirtschaft im Mai deutlich weniger neue Stellen geschaffen habe als erwartet. Die Zahl der Jobs in der Privatwirtschaft stieg um 38.000, während Analysten mit einem Plus von 175.000 gerechnet hatten.

Weitere schlechte Nachrichten gab es vom Institute for Supply Management (ISM). Der Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager für Mai sank ebenfalls auf einen unerwartet niedrigen Stand. Das Barometer sank auf 53,5 von 60,4 Punkte im Vormonat, während Experten im Schnitt mit einem Rückgang auf 57,7 Punkte gerechnet hatten.

Verlierer im Dax - und einige wenige Gewinner

Auf der Gewinnerseite standen heute im Dax nur wenige Titel. Die meisten Konzerne büßten Tagesgewinne im Verlauf wieder ein. Die Versorger RWE und E.on führten zum Beispiel zeitweise den Dax an, gaben dann aber nach und notierten zu Handelsschluss mit einem Minus von 1,0 bzw. 1,8 Prozent deutlich in der Verlustzone.

Einer der wenigen Gewinner im Dax waren heute die Titel von Volkswagen. Nachdem die Berenberg-Bank das Kursziel auf 170 Euro gesetzt hat, gewann der Autokonzern 0,8 Prozent auf 124,35 Euro. Auch Aktien des Pharmakonzerns Merck stemmten sich gegen den Negativtrend und notierten 0,8 Prozent höher auf 77,03 Euro.

Zu den Schlusslichtern im Dax gehörten zu Handelsschluss die Papiere von Siemens, die 1,7 Prozent auf 91,39 Euro nachgaben. Unter Druck gerieten auch die Aktien von der Allianz und K+S, die mit Verlusten von jeweils 1,6 Prozent aus dem Handel gingen.

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  • "Grandevall, Grandevall!", höre ich die Lupiner schreien. Das hört sich ja nach einem kuminösen Lichterfest "de canalje" an. Schnell noch ein paar Turbo Calls gecashed und ab geht die Post in die Hemispären der funsitutierten Bunsenbrenner. Warum Bunsenbrenner möge sich der eine oder andere fragen. Kracht, Krampe, Odenwein. Klingelts da? Genau! Und bedenke man die Tatsache, dass der menementöse Schausteller "Krustikus" sich darüber tronotar ergötzt, wie sich die Märkte trotz strationaler Diskrepanzen nach oben entwickeln, bleibt mir nicht anderes übrig als "Herrn Grustini" zu zitieren. "un orticello e giorni senza nome
    è la certezza di vivere"
    Vielen Dank!

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