Börse Frankfurt
Dax schließt mit leichten Verlusten

Der Dax kam heute kaum vom Fleck. Einerseits belastet China, andererseits stehen hinter der Zinspolitik der Fed noch immer zu viele Fragezeichen. Der Dax schließt deswegen kaum verändert. Ist das die Ruhe vor dem Sturm?
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FrankfurtJede Kursbewegung beim Dax gleicht derzeit einem Kraftakt. Vor allem die wirtschaftlich angespannte Lage in China und die Ungewissheit über den Zeitpunkt der Anhebung des US-Leitzinses lähmen die Anleger in Frankfurt. Der Dax kam deswegen heute kaum vom Fleck. Bei verschwindend geringen Umsätzen schloss der Leitindex 0,2 Prozent leichter auf 10.916 Punkten.

Der erneute Verluste des Yuan gegenüber dem Dollar hat in China für einen erneuten Kursrutsch gesorgt. Der Shanghai-Composite rauschte am Dienstag über sechs Prozent ins Minus. Auch in den USA tun sich die Börsen schwer. Der Dow Jones notierte nach Frankfurter Börsenschluss bei 17.524 Punkten 0,1 Prozent schwächer.

In den USA wird es morgen spannend. Um 20 Uhr (MEZ) veröffentlicht die Fed ihre Sitzungsprotokolle. Dabei werden die Investoren jedes Wort des Protokolls zwei Mal lesen müssen. Die Protokolle sind für ihre Chiffren bekannt, die Ökonomen, Händler und Journalisten zu dechiffrieren versuchen. Bislang geht ein Großteil der Marktakteure davon aus, dass im September erstmals seit 2008 der Zins angehoben werden könnte. Neben den Fed-Protokollen liegt der Fokus außerdem auf neuesten Inflationsdaten.

Derweil blicken einige Analysten mit großer Sorge auf die derzeitige Kursentwicklung des Dax. So ist der Leitindex, der seit seinem Rekordhoch bereits zwölf Prozent verloren hat, am Montag zum dritten Mal in vier Tagen unter den 200-Tages-Durchschnitt gefallen. Das hat es seit Januar nicht mehr gegeben. Schlimmer noch. Geht es nach der ING Groep ist mit weiteren Turbulenzen zu rechnen, sollte sich der Dax seinem Tief bei 10.653 Punkten vom 7. Juli nähern.

„Wenn der Index diese Marke durchbricht, sollten wir mit weiterer Schwäche rechnen“, sagt Roelof-Jan Van den Akker, leitender technischer Analyst bei ING in Amsterdam. „Die Risiken sind offensichtlich nach unten gerichtet.“

Es gibt allerdings durchaus noch Optimisten. Pessimistische Dax-Optionen sind im Vergleich zu optimistischen Kontrakten vergleichsweise billig, was darauf hindeutet, dass Händler weniger Bedarf für Absicherung sehen. Sie stecken auch mehr Geld in einen börsengehandelten Fonds, der die Aktien abbildet. Der iShares Core DAX UCITS ETF zog in den vergangenen zwei Wochen mehr als 105 Millionen Dollar an und steuert auf den vierten Monat mit Zuflüssen zu. Diejenigen, die weiter auf deutsche Aktien setzen, tun dies möglicherweise wegen eines Mangels an Alternativen, sagt Peter Brändle, Fondsmanager bei Zürcher Kantonalbank in Zürich.

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  • Die beiden Sachverständigen Solkar und Andersen könnten doch beides verwenden. Wobei das Lesen von Bilanzen etwas schwieriger ist.

  • Herr Andersen, das ist aber kein Grund dafür, dass Sie sich hier echauffieren und schreien.
    Ferner macht die Anhäufung von Ausrufungszeichen eine Aussage nicht erheblicher.

    Selbstverständlich geht es bei der technischen Marktanalyse darum, Wahrscheinlichkeiten für Kursverläufe abzuschätzen - was genau bitte wollten Sie daran kritisieren?


  • - die Hörigkeit
    - das Lesen

    Charts sind die Nachbetrachtung was war! Man kann dann Vermutungen oder Wahrscheinlichkeiten analysieren wie es weiter gehen K Ö N N T E !!!!!

    Bitte mal schön die Bälle flach halten!

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