Börse Frankfurt: Dax schließt mit leichten Verlusten

Börse Frankfurt
Dax schließt mit leichten Verlusten

Die positiven Arbeitsmarktdaten schieben den Dax gegen Ende der Woche nochmal an. Trotzdem reicht es für den Leitindex letztlich auch am Freitag nicht für ein Plus. Besonders Banktitel stehen erneut unter Druck.
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FrankfurtAus Nervosität vor der am Sonntag anstehenden Abstimmung über eine Verfassungsreform in Italien haben sich die Anleger an den europäischen Aktienmärkten am Freitag zurückgehalten. Der Dax beendete die Sitzung mit 10.513,35 Zählern 0,2 Prozent niedriger, nachdem er zuvor noch deutlicher verloren hatte. Der EuroStoxx50 büßte 0,5 Prozent auf 3015,13 Zähler ein.

Unterstützung kam aus den USA: Nach den US-Arbeitsmarktdaten notierten die Kurse an der Wall Street zum europäischen Handelsschluss teils leicht im Plus. Der S&P500 und der Nasdaq-Composite lagen je etwa 0,2 Prozent höher, der Dow-Jones -Index war kaum verändert.

Die Daten hatten auch den Dax leicht beflügelt, der allerdings trotzdem im gesamten Handelsverlauf in der Verlustzone blieb. Viele Anleger an den Aktienmärkten schalteten nach den Gewinnen der Vorwoche den Rückwärtsgang ein: So summiert sich das Minus auf Wochenfrist beim Dax auf 1,7 und beim EuroStoxx50 auf ein Prozent.

Am Sonntag stimmen die Italiener über eine von Ministerpräsident Matteo Renzi vorangetriebene Verfassungsreform ab. Renzi hat für den Für den Fall einer Niederlage mit seinem Rücktritt gedroht. „Eine Ablehnung wäre verheerend für Europa“, schrieben die Analysten der Metzler Bank. Nicht nur der italienische Regierungschef wäre angezählt, auch die angeschlagenen Finanzinstitute des Landes stünden vor einer noch unsicheren Zukunft.

Italienische Staatsanleihen gingen zum Wochenschluss allerdings auf Erholungskurs, was die Rendite der zehnjährigen Titel auf 1,91 von 2,04 Prozent drückte. Die Börse in Mailand schloss kaum verändert. Allerdings sieht die bisherige Jahresbilanz deutlich schlechter aus: Der Leitindex liegt rund 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau, während sich das Minus im EuroStoxx50 lediglich auf rund acht Prozent summiert. Der Dax sank in dieser Zeit um rund zwei Prozent.

Auch die Präsidentenwahl in Österreich beunruhigt die Anleger. Sollte der Kandidat der rechtspopulistischen FPÖ, Norbert Hofer, die Wahl gewinnen, könnte dies anti-europäischen Kräfte weiter stärken, warnten die Analysten der Metzler Bank.

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Commerzbank und Deutsche Bank verlieren

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

  • @Harald Trautmann
    1. Ist die SPD wie die Fahne im Wind.
    2. Hat die Merkel in Ellmau eine CO2 freie Gesellschaft für EU-Deutschland beschlossen.
    3. Geht die Merkel genau auch auf diesen Grund auf eine Grün-Schwarz dominierte Regierungsbildung 2017 zu.
    4. Sind Rohstoffe wie Oel, Gas und Kohle nichts anderes als CO2 Abfallstoffe der Natur. Umgangssprachlich nennt man das auch Humus.
    5. Gibt es keinen Raubbau an der Natur, weil auf der Erde alles in einen Kreislauf verbleibt. Über die Zeit wird das entnomme wieder zurückgeführt. Nicht an den gleichen Ort wo es entnommen worden ist aber dafür an einen anderen Ort.auf der Erde. Es verschwindet ja nichts auf unseren Planeten. Es wird nur gewandelt und gebraucht. Verbraucht wird da gar nichts.
    Weder ihre noch meine noch unsere Lebensgrundlage/Qualität hat sich mit den Kraftwerkmixpark mit den Energieträgern Kohle, Gas, Uran, Oel verschlechtert. Unser Leben und die Natur hat sich dadürch erst verbessert. Das Abholzen ganzer Wälder zum Heizen und Kochen...dass war Raubbau. Das Zupflastern der Natur mit Windmühlen und Solarparks und Mais Monokulturen, dass ist Raubbau an der Natur.
    Und dieser Raubbau der Natur mit Sonnenparks, Biomasse und Windmühlen ist nicht nur unwirtschaftliche und Minderwertig gegenüber den Einsatz von Kohle, Gas und Kernkraftwerken sondern auch ein großer Schritt zurück in ein Leben vor über 100 Jahre. Wo das Leben mehr Überleben als Leben war.

  • Sie können natürlich den Planeten für Wirtschaftswachstum und Renditeaussichten weiter schamlos ausbeuten, die Luft verpesten, das Süsswasser verseuchen, Unmengen neuen Atommülls produzieren ohne die Folgekosten und Umweltschäden zu berücksichtigen usw., aber letzten Endes wird dafür in der Zukunft der Preis zu bezahlen sein. Klar haben sie dann für sich selbst vielleicht noch ein „angenehmes Leben“ gelebt, aber alle die nach Ihnen kommen werden sie dafür verfluchen und verteufeln, weil diejenigen, die Folgen ihrer Uneinsichtigkeit, Unvernunft und ihres Egoismus tragen müssen. Fakten lassen sich nunmal nicht verdrängen. So ist das nun mal, alles verlangt seinen Preis. Lieber Herr Hofmann, ich denke Sie machen es sich zu einfach, oder Sie sind ein Hasardeur, der nur im Jetzt lebt und dabei versucht, für sich selbst das Meiste rauszuholen.
    Nach dem Motto: Nach mir die Sintflut!

    Ich bin wahrlich kein Grüner, erkenne aber, dass es durchaus sinnvoll ist, das Wasser und die Luft nicht zu verpesten und den Planeten auszubeuten. Letztlich brauchen wir doch vieles, was uns die moderne Welt bietet nicht.

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