Börse Frankfurt
Dax schließt nach wilder Fahrt im Minus

Am Morgen stürzte der Dax heftig ab, weil Nachrichten aus China und der Ukraine die Stimmung drückten. Kurz vor Handelsschluss setzte ein Aufwärtstrend ein – der aber unter dem Strich nicht für ein Plus reichte.
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FrankfurtDie neue Woche hat für den Dax zunächst mit einem heftigen Sturz nach unten begonnen - doch im Tagesverlauf machte der Aktienindex einen großen Teil des Verlusts wieder wett. Zum Handelsschluss stand schließlich ein Minus von 0,3 Prozent auf 9530 Punkte zu Buche. Auch der MDax verzeichnete einen Verlust von 0,6 Prozent auf 16.027 Zähler.

Lichtblick war der TecDax mit einem Gewinn von 0,2 Prozent auf 1230 Punkte. Die Börsianer sahen den weiter brodelnden Konflikt an der russischen Grenze als Grund für den anfänglichen Kurssturz. Bislang gebe es in der Ukraine keine Anzeichen einer Deeskalation, schrieb Markus Huber, Analyst beim Brokerhaus Peregrine & Black. Auch Christian Henke von IG Markets urteilte: „Das Säbelrasseln zwischen Kiew und Moskau geht weiter.“

In der Ukraine toben heftige Kämpfe, vor allem rund um die Separatisten-Hochburg Slawjansk und in Odessa am Schwarzen Meer. Aus Sicht von LBBW-Analyst Wolfgang Albrecht ähneln die Zustände in der Ukraine immer mehr einem Bürgerkrieg. Vor diesem Hintergrund und angesichts einer drohenden Verschärfung westlicher Sanktionen gegen Russland gaben die Leitindizes der Moskauer Börse jeweils etwa mehr als ein Prozent nach. Zudem schichteten einige Anleger ihr Geld in die „Anti-Krisenwährung“ Gold um. Der Preis des Edelmetalls stieg zwischenzeitlich um bis zu 1,2 Prozent auf ein Drei-Wochen-Hoch von 1315 Dollar je Feinunze.

Fundamental spreche momentan vieles dafür, dass Aktien eine Durststrecke bevorstehe, sagt Stratege Markus Reinwand von der Helaba. Die Ukraine-Krise habe die Stimmung getrübt, vor allem aber blieben die Unternehmensgewinne seit geraumer Zeit hinter den Erwartungen zurück. „Die alte Börsenregel ‚Sell in May and go away‘ könnte sich in diesem Jahr somit durchaus als sinnvoll erweisen.“

Das sieht Tobias Basse von der NordLB anders: „Zur Zeit spielt das geopolitische Umfeld eine so große Rolle an der Börse - da würde ich lieber nicht auf einen Mai-Effekt wetten.“ Die Börsenweisheit könnte sich 2014 als Flop herausstellen, meint auch Sarah Brylewski von Ayondo Markets. „Denn eigentlich bedeutet ‚Sell in May‘ auch, dass man die bisher im Jahresverlauf angesammelten Gewinne über den Sommer hinweg ins Trockene bringt. Einziges Problem in diesem Jahr – beim Dax sind noch keine Gewinne aufgelaufen.“

Neben der Ukraine belasteten auch chinesische Konjunkturdaten die Märkte: Der Einkaufsmanager-Index von Markit und HSBC für die Industrie stieg im April zwar minimal um 0,1 Prozent auf 48,1 Punkte. Damit lag er weiter unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Anzeichen einer Erholung der chinesischen Konjunktur seien noch nicht in Sicht, sagte ein Händler. Aus der Euro-Zone kamen ebenfalls keine guten Nachrichten: Professionelle Börsenanleger bewerteten die Konjunktur in der Währungsunion erstmals in diesem Jahr schlechter. Das Barometer fiel im Mai um 1,3 auf 12,8 Punkte.

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  • "Scharrschmidt" und "Schaaschmidt" sind ein und dieselbe Person!Das HB dürfte das leicht in der IP.Adresse des Users erkennen.
    Ich plädiere dafür diese IP zu sperren,dann wäre endlich Ruhe und das Forum würde wieder sichtbar an Qualität gewinnen !

  • 50 Kommentare... alle ohne Inhalt... abgesehen vom X_trader.
    Langsam mache ich mir Sorgen.
    (Ich weiß, in spätestens 10 min wird Kollege Schaarrschmidtt funken, dass mein Kommentar inhaltlich auf der Höhe der Zeit ist.
    Daher Übung 1: Bitte erst in 11 min antworten, Einfach den Zwang unterdrücken und durch positive Gedanken anderswohin lenken; also die Kräfte)
    Übung 2 wäre dann nur die zweitmeisten Kommentare am heutigen Tag... aber das ist nicht zu schaffen.
    Gott ist das langweilig.

  • Die 9400er Marke sollte den Test bestehen sonst geht es ruckzuck noch weitere 50-100 Punkte runter.

    Meine Short-Position auf BMW macht heute auch richtig Freude.

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