Börse Frankfurt
Dax schließt starke Handelswoche leicht im Minus ab

Nach einer starken Woche geht der Dax mit einem leichten Minus aus dem Handel. Investoren hatten abseits von Griechenland heute auch die Deutsche Bank im Blick, schauen aber nun auf die US-Bilanzsaison.
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FrankfurtDer Dax ließ sich heute nicht aus der Ruhe bringen. Nach einem steilen Gewinnkurs gönnte er sich zum Wochenende eine Verschnaufpause. Vom Handelsbeginn an pendelte der Dax knapp unter seinem Vortagsschlusskurs. Am Ende schloss der Leitindex bei 11.673 Punkten 0,4 Prozent im Minus.

Selbst die Freigabe des Bundestages für die Bundesregierung die Verhandlungen über ein dritten Griechenland-Hilfspaket zu beginnen, konnten den Dax nicht nennenswert bewegen. 439 Abgeordnete votierten in einer Sondersitzung am Freitag wie erwartet dafür, der Bundesregierung ein entsprechendes Mandat zu erteilen, wie Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) mitteilte. 119 Parlamentarier stimmten gegen Gespräche über ein neues Milliardenprogramm, 40 Abgeordnete enthielten sich. Die mit Reformauflagen verbundenen Hilfen sollen einen Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro haben.

Einfach werden die bevorstehenden konkreten Verhandlungen dennoch nicht werden, sagte Stratege Dirk Gojny von der National-Bank. „Der Abschluss einer Vereinbarung wird langsamer gehen als dem einen oder anderen lieb sein wird.“ Die Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket für Griechenland werden sich nach Einschätzung der Bundesregierung über einen längeren Zeitraum hinziehen. „Wir reden hier mindestens von Wochen“, sagte der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Martin Jäger, am Freitag in Berlin. Es lasse sich kein Enddatum nennen.

Eine Atempause sei nach den Kursgewinnen der vergangenen Tage „nicht verkehrt“, kommentierte Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba die Entwicklung. In dieser Woche hat der deutsche Leitindex 6,5 Prozent zugelegt. Für Auftrieb sorgte die Entspannung in der Griechenland-Krise.

Wie nahe Griechenland dem Ausscheiden aus der Währungsunion war, machte EU-Ratspräsident Donald Tusk deutlich. Die Verhandlung zwischen Athen und seinen Geldgebern wären am vergangenen Wochenende beinahe am Streit über 2,5 Milliarden Euro gescheitert. Europa sei wegen dieser Summe einer Katastrophe nahe gewesen, sagt Tusk griechischen Zeitung „Kathimerini“.

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  • oje, neee ne?

    Hexensabbat ist wohl mehr am Q-Ende

  • Am "Hexensabbat" erzeugen die Banken absichtliche hohe und niedrige Ausschläge damit die Options-Schein-Inhaber über "Knockout-Überschreitungen" ihr Geld verlieren sollen.

    Richtig Otte ???

  • Ja, genau, danke .. ich will mir weiter Mühe geben !! ;O)

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