Börse Frankfurt
Dax schließt über 12.000 Punkten

Der Dax geht mit 12.005 Punkten aus dem Handel. Starke Wirtschaftsdaten aus Deutschland und den USA hatte ihn gestützt. Das dramatische Flugzeugunglück in Südfrankreich rückte die Aktien der Lufthansa in den Fokus.
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FrankfurtDer Absturz der Germanwings-Maschine ließ den Börsenhandel am Dienstag in den Hintergrund rücken. Der deutsche Leitindex schloss nach starken Wirtschaftsdaten aus Deutschland und den USA bei 12.005 Punkten, das entspricht einem Plus von 0,95 Prozent.

Der Airbus A320 war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf und stürzte in Südfrankreich ab. An Bord waren 150 Menschen. Aktuellen Meldungen zufolge hat wahrscheinlich kein Passagier den Absturz überlebt. Außerdem wird damit gerechnet, dass etwa 72 Opfer aus Deutschland kommen, wie es in Berichten heißt. Lufthansa-Chef Carsten Spohr drückte derweil sein tiefes Mitgefühl allen Angehörige und Freunden der Crews und Passagieren aus. „Wenn sich die Befürchtungen bestätigen sollten, ist dies ist ein schwarzer Tag für die Lufthansa.“ Neben der Lufthansa gaben auch andere Airline-Aktien im Verlaufe den Handel nach. Airbus, Ryanair und Air France schlossen den Handel im Plus.

Abseits des tragischen Flugzeugabsturzes blickten die Anleger heute auf starke deutsche Konjunkturdaten, die die schwachen chinesischen Zahlen vom Morgen überlagerten und zeitweise für einen Stimmungsumschwung sorgten. Die deutsche Wirtschaft hat im März einen Zahn zugelegt. Produktion und Aufträge stiegen so stark wie seit dem vorigen Sommer nicht mehr, wie das Markit-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter rund 800 Industriebetrieben und Dienstleistern mitteilte. Der Einkaufsmanagerindex für die gesamte Privatwirtschaft kletterte um 1,5 auf 55,3 Punkte und erreichte den höchsten Stand seit acht Monaten. Sein europäisches Pendant markierte mit 54,1 Zählern sogar ein Vier-Jahres-Hoch.

Das Barometer signalisiert mit Werten von über 50 Zählern Wachstum. „Allem Anschein nach ist die deutsche Wirtschaft wieder auf der Überholspur“, sagte Markit-Ökonom Oliver Kolodseike. Dank der EZB-Geldschwemme stünden die Zeichen in Europa bis auf Weiteres auf Wachstum, betonte Chris Williamson, Chef-Volkswirt des Datenanbieters Markit, der die Einkaufsmanager-Indizes ermittelt.

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  • Wenn der DOW sich erholt sind auch im
    Dax noch einmal 20 Punkte nach oben drin...
    Ich wundere mich nur noch das diese Gewinne
    weiterhin so möglich sind...solange die Musik spielt
    wird getanzt:)

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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