Börse Frankfurt: Dax schließt über 8.000 Punkten

Börse Frankfurt
Dax schließt über 8.000 Punkten

Die Zitterpartei um Zypern hat an den Börsen für Verunsicherung gesorgt. Der Dax rutschte am Morgen tief ins Minus, erholte sich aber im Tagesverlauf. Manche Investoren sehen eine gute Gelegenheit zum Einstieg.
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FrankfurtDie geplante Zwangsabgabe für alle Sparer in Zypern hat die Börsen in Aufregung versetzt. Der Dax fiel nach Börsenstart bis auf 7.901 Punkte, erholte sich dann aber. Am Ende des Tages ging der Index mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 8010 Punkten aus dem Handel.

Europaweit wurden Finanzwerte abgestoßen. "Befürchtungen machen die Runde, dass möglicherweise Kunden den Großteil ihrer Bankguthaben abheben könnten, um solchen Zwangsabgaben vorgreifen zu können", sagte Aktienmarkt-Experte Tobias Reichert vom Brokerhaus IG Markets. Der Branchenindex für die Banken der Euro-Zone rutschte um 3,5 Prozent ab. Ihre Pendants für die spanischen und die italienischen Geldhäuser verloren zweitweise mehr als vier Prozent. Hierzulande zählten Allianz, Deutsche Bank und Münchener Rück zu den größten Verlierern.

Die Börsen in Zypern und Griechenland blieben wegen eines Feiertages am Montag geschlossen. Asiatische Börsen waren am Morgen ebenfalls in den Keller gerutscht. Anleger an der Wall Street starteten vergleichsweise unaufgeregt in die neue Woche. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab um 0,1 Prozent nach.

Kunden zyprischer Banken sollen die Abgabe im Rahmen des Rettungspakets für das Euro-Land leisten. Am Markt geht nun die Angst vor einer Ansteckung um: Sparer in ebenfalls hoch verschuldeten Euro-Ländern wie Italien oder Spanien dürften ähnlichen Maßnahmen befürchten, erläuterte Commerzbank-Volkswirt Peter Dixon. "Das unterminiert das System der Einlagensicherung in der gesamten Euro-Zone", brachte Rabobank-Stratege Philip Marey die Furcht der Anleger auf den Punkt.

Etwas Aufregung aus dem Markt nahm am Nachmittag die Nachricht, dass das Rettungspaket in Reaktion auf heftige Proteste neu verhandelt werden soll. Ziel ist es, Kleinsparer zu schonen. Die Abstimmung im zyprischen Parlament wurde auf Dienstag verschoben.

Das zehn Milliarden Euro schwere Paket für Zypern sah ursprünglich vor, dass sich Bankkunden über eine nach Vermögen gestaffelte Zwangsabgabe an den Kosten für die Rettung des Landes beteiligen. Diese bislang am Markt als undenkbar erachtete Lösung müsse vor dem Hintergrund der Geldwäschebekämpfung gesehen werden und dürfte insofern einmalig bleiben, kommentierte die LBBW. Eine Abgabe für Vermögen über 100.000 Euro ist aus ihrer Sicht nachvollziehbar. Die Banken des kleinen Inselstaats sind vor allem bei vermögenden Russen beliebt.

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  • Naja, mag sein.

    Vielleicht war's auch die erste Bullenfalle ???

  • Was soll ich dazu sagen?

    Immos... fällt mir nix ein.
    Gold... nö.
    Aktien... wenige, vielleicht Microsoft, Medtronic...

    Ich würde das aber nicht als Empfehlung nehmen.

    Bei ein paar anderen warte ich auf einen günstigen Einstieg.

  • Und auf welche Werte trifft dies Ihrer Meinung nach aktuell noch zu?

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