Börse Frankfurt
Dax schließt über 9500 Punkten

Der Dax konnte sich am Abend von sein morgendlichen Verlusten erholen und schloss im Plus. Auslöser des Anstieges waren laut Börsianern Berichte, die Hoffnungen auf eine politische Lösung des Ukraine-Konflikts schüren.
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FrankfurtPositiv aufgenommene Umbaupläne von Siemens und das Gewinnplus bei Henkel verliehen dem Dax am Mittwoch Rückenwind. Zudem lösten laut Börsianern Medienberichte Hoffnungen auf eine politische Lösung des Ukraine-Konflikts aus. Der deutsche Leitindex schloss am Mittwoch 0,6 Prozent fester auf 9521 Punkten. Noch am Morgen stimmte die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der Ukraine-Krise Anleger vorsichtig.

Der MDax legte zur Wochenmitte 0,3 Prozent auf 16.041 Punkte zu. Für den TecDax ging es um 0,5 Prozent abwärts auf 1226 Punkte. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,3 Prozent.

Am Donnerstag soll laut Medienberichten in Moskau ein informelles Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und Führungspersönlichkeiten mehrerer anderer ehemaliger Sowjetrepubliken zur Lage in der Ukraine stattfinden. Das, so sagte Händler Markus Huber vom Broker Peregrine & Black, zwinge nun so manche Anleger, die auf weiter fallende Kurse gesetzt hätten, ihre Verluste rasch zu begrenzen und sich mit leer verkauften Papieren wieder einzudecken. „Daher steigt der Dax so deutlich.“

Währenddessen erwartet die US-Notenbank Fed für „geraume Zeit“ niedrige Zinsen. Die US-Konjunktur werde zwar besser, doch sei die Lage am Arbeitsmarkt alles andere als zufriedenstellend, sagte Fed-Chefin Janet Yellen am Mittwoch in Washington. Auch liege die Inflation immer noch unter der Zielmarke der Notenbank. Yellen bekräftigte damit ihre bisherigen Andeutungen, dass die Fed zunächst keine Absicht hat, die Kurzfrist-Zinsraten zu erhöhen. Diese liegen seit Dezember 2008 nahe Null.

Die Berichtssaison setzte sich am Mittwoch mit den Quartalsbilanzen von fünf weiteren Dax-Konzernen sowie zahlreiche Unternehmen aus der zweiten Reihe nahezu ungebremst fort. Beim Konsumgüterkonzern Henkel machte sich die Ukraine-Krise bemerkbar. Beim Umsatz ließ der Hersteller von Pritt und Persil im ersten Quartal Federn, weil unter anderem der Verfall des Rubel zu einem Rückgang der Erlöse führte. Insgesamt startete Henkel allerdings mit Gewinnzuwächsen ins Jahr und bekräftigte seine Jahresprognose für 2014. Die Aktien lagen mit einem Plus von 5,3 Prozent an der Dax-Spitze.

Deutlich zulegen konnten auch Siemens, die sich rund 2,3 Prozent verteuerten. Die Titel profitierten von den Umbauplänen von Konzernchef Joe Kaeser. Um Siemens profitabler zu machen, will dieser das Unternehmen stärker auf Energietechnik und Industrieautomatisierung ausrichten. „Die einzelnen Maßnahmen sind keine Überraschung, kommen in der Summe aber gut an“, sagte ein Händler. Auch die Zahlen sähen gar nicht so schlecht aus, wenn man die Sonderaufwendungen herausrechne. Der operative Gewinn blieb mit 1,57 Milliarden Euro hinter den Schätzungen der Analysten zurück, da Siemens wegen des verzögerten Baus einer Starkstromleitung in Kanada 310 Millionen Euro Sonderlasten verbuchte.

Schwache Konjunkturdaten kamen aus China am. Der von HSBC Holdings Plc und Markit Economics ermittelte Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor des Landes hatte im April von 51,9 auf 51,4 nachgegeben. Damit mehrten sich die Warnsignale aus dem Reich der Mitte. Ein entsprechender Index für das verarbeitende Gewerbe war am Montag mit 48,1 hinter der Erwartung von 48,4 zurückgeblieben.

Hinzu kamen enttäuschende Zahlen aus Deutschland und Frankreich. Die deutschen Industrieaufträge für März verfehlten mit einem Minus von 2,8 Prozent im Monatsvergleich die Prognosen ebenso wie die französische Industrieproduktion mit 0,7 Prozent Minus. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten mit jeweils 0,3 Prozent Zuwachs gerechnet.

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  • Nix gezählt. Auszug Arbeitsbericht Zensor!

  • Münchener Rück habe ich mir auch gleich 100 Stk gekauft. Die sollten ja im Schattenhandel abgehen wie Nachbars Lumpi.

    Schon ein Fuchs, dieser Programmschmierer oder wie der heisst.

    Noch eine Frage, wo bekomme ich den diesen FDax (steht das für F***-Dax?), den mein Ex-Lover der X_TRADER mit 100% Trefferquote handelt?

  • Puh, wann ist endlich Schattenhandel? Mir ist schon ganz schön heiss hier.

    Ich hab jetzt eben für knapp 20 Tausend Tacken Reverse Bonus Zertifikate mit KO bei 11500 mit Laufzeit bis Ende 2014 gekauft. Mein Frisör meinte, das wäre eine gute Anlage. Für mich hören sich 20% ja nicht so toll an. Die Pulle Wein hat ja schon alleine 14,5%.

    Hab mir aber die Rede von der Oma Yellen aus USA aufgenommen. Werde ich mir heute noch mehrmals angucken.

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