Börse Frankfurt
Dax schließt vor Heiligabend auf Rekordhoch

Von besinnlicher Ruhe keine Spur: Die positive Einschätzung der US-Wirtschaft von IWF-Chefin Lagarde beflügelte am Montag den deutschen Aktienmarkt. Der Dax ging mit einem neuen Schlussrekord aus dem Parketthandel.
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FrankfurtAm Tag vor Heiligabend konnte der Dax noch einmal kräftig zulegen und ging mit einer neuen Bestmarke aus dem Parketthandel. Er schloss 0,9 Prozent fester auf 9488 Punkten. „Die Feiertage nähern sich und die Anleger sind guter Dinge,“ sagte ein Händler. Marktanalyst Kornelius Barczynski vom Broker GKFX ergänzte: „Die Jahresendrally ist voll im Gange, auch wenn sie erst sehr spät gestartet hat.“ Immer mehr Investoren gehen inzwischen davon aus, dass die Wirtschaft die Abkehr von der ultra-lockeren US-Geldpolitik gut verkraften wird.

Der MDax schloss 0,6 Prozent fester auf 16.491 Punkten, und für den TecDax ging es um 0,6 Prozent auf 1164 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,6 Prozent.

IWF-Chefin Christine Lagarde hatte sich bereits am Sonntag positiv zur konjunkturellen Lage in den USA geäußert und eine höhere Wachstumsprognose angekündigt. „Wir sehen viel mehr Sicherheit für 2014“, sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) dem US-Fernsehsender NBC. Sie begründete ihre optimistische Einschätzung mit der Beilegung des Haushaltsstreits in den USA, dem Rückgang der Arbeitslosigkeit und der geldpolitischen Wende der US-Notenbank Fed. Die Notenbank hatte am 18. Dezember angekündigt, die sehr expansive Geldpolitik ab Januar durch weniger Anleihekäufe etwas zu drosseln.

Auch die Wall Street notierte am Montag im Plus. Der Dow Jones legte 0,5 Prozent auf 16.304 Punkten zu, und der S&P-500 notierte 0,6 Prozent fester bei 1828 Punkten.

Die Aktienmärkte in Asien konnten ebenfalls bei geringen Umsätzen leichte Gewinne verzeichnen. In Tokio blieb die Börse wegen eines Feiertags geschlossen. Die chinesischen Indizes notierten am Montag jedoch im Plus. Der Index der Börse in Shanghai legte 0,2 Prozent zu, die Börse in Hongkong gewann 0,4 Prozent. Auch außerhalb Chinas ging es leicht nach oben. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte ohne Japan gewann 0,4 Prozent.

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Lanxess mit positiven Nachrichten im Plus

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  • Dividenden habe ich gar nicht erwähnt.Es gibt bei lang laufenden Anlagen drei Arten der Vergleichs:1.: Rein nominell-das heißt ohne jede Berücksichtigung der Inflation,2.:Real also mit Inflation(macht z.B. Wikipedia bei den Strompreisen-und als drittes und letztes den Was-Wäre-Wenn Vergleich unterschiedlicher Anlageformen-zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

  • Das ist schon richtig-er hat sich verändert-er musste sich auch verändern-viele werte gibt es gar nicht mehr Z.B.Quelle,Epcos etc..Und ja der DAX hat auch schlechter performt als der kleine Bruder-der MDAX.Das liegt an den vielen Underperformern im DAX,die noch weit von ihren alten ATH`s weg sind(Allianz,Commerzbank,Infineon,Deutsche Bank,Münchner Rück,RWE,Eon, u.a.).Aber den DAX kann und konnte man doch trotzdem kaufen,als ETF,als Indexfonds gemanagt oder nicht oder als Indexzertifikat.Und da alle nur noch jubeln und ständig von neuen ATH`s im DAX reden,-dabei aber z.B. die Inflation seit 2000 vergessen,musste das mal erwähnt werden.
    Das andere,der- was wäre wenn Vergleich,ist ein gängiger Vergleich alternativer Anlageformen.Das HB bringt diesen Vergleich auch oft in der Form,was aus 10 000 Euro geworden wäre,wenn sie diesen Betrag so oder so,zu einem bestimmten Zeitpunkt investiert hätten.Da wir uns nominell an einem neuen ATH im Performancedax befinden,gebietet sich dieser Blick in die Historie.Oder ganz einfach,nehmen Sie einen "Zeitzirkel" und vergleichen die DAX-Performance in den letzten 14 Jahren und in den 14 Jahren vorher.Also einmal von Dezember 85-Dezember 99 und dann von Dezember 99-Dezember 13.

  • Die 10 000 im Peformancedax bis zum Jahresende werden trotzdem nur noch schwer zu erreichen sein.Dazu sind es zu wenige Handelstage.Ansonsten das übliche Window Dressing der Institutionellen Anleger zum Jahresende .

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