Börse Frankfurt
Dax setzt Verlustserie fort

Solange der US-Haushaltsstreit nicht beigelegt ist, wagen die Anleger keine großen Investitionen. Zuschauen und Abwarten lautet die Devise. Nach Übernahmegerüchten sorgte die Celesio-Aktie für Aufsehen.
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FrankfurtAn den europäischen Börsen hat am Dienstag Skepsis den Handel dominiert. Nach wie vor unter dem Eindruck des US-Haushaltsnotstands in den USA hielten sich Anleger zurück und griffen nur sporadisch zu. Der Dax beendete den Handelstag 0,42 Prozent im Minus bei 8555 Punkten. Der MDax fiel um 0,13 Prozent 15.089 Zähler, der TecDax büßte 0,85 Prozent auf 1079 Stellen ein.

„Auf der einen Seite lähmt der Budget-Streit in den USA die Märkte, auf der anderen Seite hält sich die Zuversicht, dass es nicht zum worst case, einem Zahlungsausfall der weltgrößten Volkswirtschaft, kommt“, sagte Aktienmarktstratege Robert Halver von der Baader Bank. „Dagegen wäre die Lehman-Pleite ein Kindergeburtstag.“

Für einen leichten Hoffnungsschimmer sorgten Aussagen von Präsident Barack Obama, wonach er eine kurzfristige Erhöhung der Schuldengrenze akzeptieren werde, um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. „Das Risiko bleibt, dass wir einen 'giftigen Deal' bekommen“, kommentierte die Societe Generale. Dann würde zwar die Schuldenobergrenze ein Stück weit angehoben, aber es müsste weiterverhandelt werden. „Das würde politische Unsicherheiten bringen und die Wirtschaft schädigen.“

Bei Börsenschluss standen die Aktien von K+S ganz oben im Dax mit einem Plus von 1,5 Prozent. Ebenfalls nach oben ging es für Infineon mit einem Plus von 0,6 Prozent. Nach ihrem Höhenflug am Montag konnten auch die Versorger weiter zulegen. RWE-Papiere verteuerten sich um 0,5 Prozent, Eon um 0,47 Prozent.

Am unteren Ende stand am Abend die Commerzbank, deren Aktien sich um 1,8 Prozent verbilligten. Das Finanzinstitut rechnet im wichtigen Firmenkundengeschäft vor allem wegen der höheren Risikovorsorge mit einem schwachen Ergebnis im laufenden Jahr. Nach einem Gewinneinbruch in den ersten sechs Monaten werde sich Lage bis Ende 2013 wahrscheinlich nicht bessern, wie der zuständige Vorstand Markus Beumer der „Börsen-Zeitung“ sagte. Bis Ende Juni fiel das operative Ergebnis um 38 Prozent auf 542 Millionen Euro. Weitere Details zur Entwicklung des Gewinns der Sparte machte er nicht.

Ebenfalls nach unten ging es für die Papiere von Lufthansa und Deutsche Telekom, die zwischen 1,7 und 1,5 Prozent nachgaben.

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Impulse aus den USA

Kommentare zu " Börse Frankfurt: Dax setzt Verlustserie fort"

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  • Heute waren die Trolle fast unter sich...

  • ................also Leute, nun laßt doch diese Pfeife (Progammierer) schreiben und antwortet ihm nicht. Er ist einer von unzähligen Psychopathen, die sich um uns herum bewegen. Er ist ein armer Wurm, freut sich hier zu artikulieren, weil er woanders nicht für voll genommen wird. Der Arme, hat doch das Bedürfnis auch einen Platz an der Sonne sich zu wünschen. Was ist mit diesen Typen zu tun? Nix (nichts). Auflaufen lassen, ignorieren, sich still verhalten. Dieser Depp gehört in die Psychiatrie. Aber da er nur dummes Zeug schreibt, ist er harmlos und nicht gemeingefährlich. Also last ihn laufen, den Armen................Wer weiß, was zuhause privat bei ihm los ist?.............................

  • Mit "wertlosen" Calls könnte man ja nun zocken das Verlustrisiko ist ja gering ausgeknockt sind noch nicht einmal die 8550 erst wieder im Xetrahandel möglich außer ihr seid so verrückt und nimmt Scheine mit X
    Gleich könnte es wieder etwas rund gehen:
    Das Präsidialamt kündigte für Dienstagnachmittag (20.00 Uhr MESZ) eine Pressekonferenz Obamas an.

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