Börse Frankfurt
Dax trotzt dem US-Arbeitsmarkt und schließt im Plus

Schwache Arbeitsmarktdaten aus den USA haben den Dax am Freitagmittag belastet ins Minus gedrückt. Doch der Leitindex erholt sich am Nachmittag wieder und beendet die Handelswoche mit einem leichten Plus.

FrankfurtDie Arbeitsmarktdaten aus den USA für den Monat September waren schlechter als erwartet – die Anleger straften dies mit Zurückhaltung und ließen den Dax am Freitag ins Minus rutschen. Doch der Leitindex trotzt den US-Daten und notiert zum Handelsschluss um 0,5 Prozent im Plus bei 9553 Zählern.

Anleger erhofften sich von den Arbeitsmarktdaten neue Hinweise auf den Zeitpunkt der Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed. Die Spekulationen auf höhere Zinsen bis zum Jahresende bekamen einen gehörigen Dämpfer, nachdem in den USA im September deutlich weniger neue Arbeitsplätze geschaffen wurden als erwartet. Immer mehr Investoren gehen nun davon aus, dass die Notenbank Fed erst im März 2016 handelt. Demnach stieg die Zahl neuer Stellen nur um 142.000 – von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit 203.000 neuen Jobs gerechnet.

Den Handel eröffnete der Dax mit einem Plus von etwa anderthalb Prozent. Bis zum Mittag hielt sich der Leitindex wacker im Plus, ehe das US-Arbeitsmarktministerium die neuen Daten bekanntgab.

Der Index der mittelgroßen Werte MDax stieg am Freitag um 0,75 Prozent auf 19 323,28 Punkte, und der Technologiewerte-Index TecDax gewann 0,61 Prozent auf 1737,78 Punkte.

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