Börse Frankfurt: Dem Dax geht die Puste aus

Börse Frankfurt
Dem Dax geht die Puste aus

Der Dax hat seine gute Performance am Dienstag nicht bis ins Ziel retten können. Nach anfänglichen Gewinnen rutschte der Index am Nachmittag klar in die Verlustzone. Für einen Dämpfer sorgten die deutschen Exportzahlen.
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Frankfurt/DüsseldorfNach einem guten Start hat der Dax am Dienstag seine Gewinne komplett abgeben müssen. Der Leitindex ging mit einem Minus von 0,3 Prozent und 7637 Punkten aus dem Handel. Am Morgen kletterte das Börsenbaromter bis auf 7723 Zähler. Der MDax fiel um 0,2 Prozent auf 12.965 Punkte, der TecDax gab 0,35 Prozent auf 909 Stellen nach.

Für einen Dämpfer sorgte die Wirtschaftsflaute in der Eurozone, die auch den deutschen Außenhandel im Februar unter Druck gesetzt hat. Die Exporte schrumpften im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent, die Importe sogar um 5,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Nicht einmal die Nachfrage aus den außereuropäischen Ländern habe die Verluste wettmachen können, erklärte der Außenhandelsverband BGA.

Im Vergleich zum Vormonat Januar verringerten sich die Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt um 1,5 Prozent, die Einfuhren um 3,8 Prozent. Die ausgeführten Waren hatten im Februar einen Wert von 88,7 Milliarden Euro, die Einfuhren betrugen 71,9 Milliarden Euro.

Obwohl viele Anleger den am Dienstag veröffentlichten Quartalsbericht des Aluminiumriesen Alcoa nicht überzeugend genug fanden, um im großen Stil wieder Aktien zu kaufen, bewegte sich der Dax über weite Teile des Tages in der Gewinnzone. Alcoa hatte zwar beim Gewinn die Erwartungen übertroffen, enttäuschte aber mit einem ungewissen Ausblick. Einige Händler vermuteten, dass die Verluste der jüngsten Zeit das Kursniveau für viele attraktiv machten. Fundamentale Gründe für die Kursentwicklung nannten sie aber kaum. „Schuldenkrise und Konjunktur geben nicht gerade Hoffnung“, fasste ein Händler zusammen. Wie nachhaltig die Kursbewegung sei, bleibe daher abzuwarten. Alcoa hatte im ersten Quartal mehr verdient als im Vorjahreszeitraum.

Für die kommenden Quartale gingen Analysten von schlechteren Ergebnissen aus. „Die Zahlen geben nichts her, dass einen zu begeistert werden lassen könnte“, sagte Bridget Frears, Analystin von Morningstar aus Chicago. Ein ungewisser Ausblick drückte die Aktie nachbörslich in den USA um ein Prozent ins Minus. Alcoa, das vielfach als Konjunkturbarometer betrachtet wird, eröffnet traditionell die Berichtssaison.

Nicht wenige Anleger versprechen sich trotz mäßiger Erwartungen an die weiteren Ergebnisse der US-Unternehmen neuen Schwung für die deutschen Aktienmärkte. Für den weiteren Wochenverlauf werden zumindest einige positive Impulse erwartet.

Im Dax standen bei Börsenschluss die Bankenwerte oben. Die Deutsche Bank legte 3,1 Prozent zu, die Aktie des Konkurrenten Commerzbank kletterte 2,2 Prozent nach oben. RWE und Thyssen-Krupp gewannen 1,3 beziehungsweise 0,6 Prozent.

Am unteren Ende des Dax standen am Abend die Aktien von Volkswagen mit einem Abschlag von 2,6 Prozent. Infineon-Titel gaben 2,4 Prozent nach, Adidas verlor 2,3 Prozent. Abwärts ging es auch für K+S. Nach einer Verkaufsempfehlung der Berenberg Bank notierten die Aktien des Bergbaukonzerns 1,2 Prozent schwächer.

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  • Danke für die doppelte Info.

    a) Deine Ahnung von der Materie (Börse etc.) scheint begrenzt.

    b) Du hast meiner Aussage keine Argumente entgegen zu setzen.


    P.S.: Wenn du meinst, ich sei neidisch, lasse ich dich in dem Glauben.

    P.P.S.: Viel Spaß noch mit dem Pseudo-Geld. Wir reden in einigen Wochen/Monaten...

  • Neid ist nichts gutes

  • Das wäre ja ein massiver Einbruch von ganzen 1,6%.

    Ich denke, dass wir die 7.000 testen werden in den nächsten Wochen bevor es wieder auf zu neuen Höhen geht (wie auch immer diese aussehen mögen).

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