Börse Frankfurt
Der Dax legt weiter zu

Das deutsche Börsenbarometer konnte den dritten Handelstag der Woche mit einem Plus beenden. Die Anleger zeigen sich aber vor der Veröffentlichung des EZB-Bankenstresstests nervös. Morgen geht der Blick nach Stuttgart.
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FrankfurtDie Konjunktursorgen scheinen am deutschen Aktienmarkt vorerst in den Hintergrund zu rücken: Am Mittwoch hat der Dax wieder die Marke von 8900 lässig überwunden und schloss mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 8940 Zählern deutlich darüber. Auch die 9000 Punkte scheinen allmählich wieder in Schlagweite.

Der Leitindex war wegen anhaltender Sorgen um die Weltwirtschaft in den vergangenen Wochen im Zickzack-Kurs bis auf 8355 Punkte abgerutscht. Am Dienstag hatte der Dax in der Kernhandelszeit aber wieder knapp zwei Prozent gewonnen. Für den MDax der mittelgroßen börsennotierten Unternehmen ging es am Mittwoch um 1,0 Prozent auf 15.583 Punkte hoch. Der Technologiewerte-Index TecDax gewann 1,5 Prozent auf 1207 Punkte. 

Wenige Tage vor der Veröffentlichung des EZB-Bankenstresstests nimmt allerdings die Nervosität der Anleger zu. Viele hielten sich am Mittwoch zurück, sagten Händler. Für Unruhe sorgte ein Bericht der spanischen Nachrichtenagentur EFE, wonach mindestens elf Banken aus sechs Euro-Ländern den seit Monaten laufenden Fitnesscheck der Aufseher nicht bestanden haben.

EFE zufolge dürften drei griechische, drei italienische, zwei österreichische, eine zyprische, eine portugiesische und womöglich eine belgische Bank den Test nicht erfolgreich absolviert haben. Insgesamt wurden 130 Institute, darunter 24 aus Deutschland, auf Herz und Nieren geprüft. Die Ergebnisse sollen am Sonntag bekannt gegeben werden.

Belastet wurden die Märkte auch durch wieder etwas gedämpfte Hoffnungen auf eine weitere Lockerung der EZB-Geldpolitik. Das belgische EZB-Ratsmitglied Luc Coene betonte, dass es keine konkreten Pläne zum Ankauf von Unternehmensanleihen gebe. „Es liegt kein konkreter Vorschlag auf dem Tisch“, sagte er. Wie mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten, bereiten die Notenbanker um Präsident Mario Draghi hinter den Kulissen den Kauf von Unternehmensanleihen vor

Und wie geht es nun am Gesamtmarkt weiter? Das Handelsblatt Dax-Sentiment, das wöchentlich die Stimmung unter den Anlegern ermittelt, hat am Montag eher steigende Kurse signalisiert. „Angelaufene Rally ist nachhaltig“ lautete die Überschrift. „Nun sollten alle nervenschwachen Anleger aus dem Markt sein, so dass ein – wenn auch nur geringes – Kaufinteresse kaum auf Verkaufspositionen trifft, was zu steigenden Kursen führt“, meinte Stephan Heibel vom Analysehaus animusX, das die Umfrageergebnisse auswertet.

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  • @ Franz: Ich antworte darauf morgen. Muss jetzt zur Skigymnastik.


    Kind regards,

    Carl Icahn Jr.
    - selbst. Börsenhändler -
    Algo- und System-Trading, Frankfurt-Westend

  • Aber wenn Sie jeden Tag im Eigenhandel fette Gewinne machen,warum geben Sie sich dann mit viel weniger in der Altersvorsorge zufrieden ? Dann verschenken Sie ja Geld und Rendite und das täglich.Würden Sie Ihr Geld sofort wieder in Ihren Eigenhandel investieren,könnten Sie Ihre jährliche Rendite um mindestens tausend Prozent steigern,sofern Ihre täglichen Gewinne realistisch sind.Schon mal drüber nachgedacht?Also ich wäre da viel zu egoistisch und gierig,um nicht das Maximum zu wollen.

  • Replik zu gestern:

    @ Franz: Kein " Widerspruch ". Es geht doch bei dem Portfolio auch nicht um den Ist-Zustand momentan. Sondern nur um den Ruhestand mit abgeschlossener Altersvorsorge ab Mitte 40, um das Leben dann finanziell sorgenfrei zu genießen - egal wo auf dem Globus, und wozu die junge First Lady und Muse Lust hat. Und dann darf das Geld arbeiten. Mein Golf-Handicap ist (leider) miserabel um damit Einkünfte zu erzielen .....

    @ Peter: Bei Immos bin ich bei Neukäufen momentan eher zurückhaltend. Zumindest hier in meiner Home-Zone gibt es unter 8.500 bis 10.000 € qm nichts interessantes mehr (wenn ich bedenke zu welchem Preis ich damals meine ETW erworben habe). Zudem sollte man(n) bei Immobilien m.E. auch immer einen möglichen Lastenausgleich im Hinterkopf haben.

    Es ist bekannt, dass ich ein absoluter Gold-Freund (als Sonder-Asset-Klasse) bin. Aber nur um das gesamte Vermögen abzusichern.

    Im Übrigen, wird die Aktienquote im Portfolio mit ansteigendem Alter (ab ca. 60) logischerweise sukzessive reduziert.


    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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