Börse Frankfurt
Der Dax schließt deutlich im Plus

Die Fed-Sitzung ist Geschichte, an den Finanzmärkten wird die Milliarden schwere Hilfe der US-Notenbank gefeiert. In Asien, aber auch an der Wall Street und in Europa. Der Dax klettert auf einen neuen Höchststand.
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HB FRANKFURT. Der Geldregen der US-Notenbank Fed und etliche Unternehmensbilanzen haben Aktienanleger weltweit in Jubellaune versetzt. Am deutschen Aktienmarkt knackte der Dax am Donnerstag die psychologisch wichtige Marke von 6700 Punkten und stieg um 1,8 Prozent auf 6734,69 Zähler - dem höchsten Stand seit Juni 2008.

Auch an der Wall Street langten die Investoren bei Aktien zu: Bis Handelsschluss in Europa stiegen der Dow-Jones-Index und der S&P500 jeweils rund 1,5 Prozent, der Nasdaq-Composite kletterte um 1,3 Prozent. Das Handelsvolumen im Dax sprang auf 130 (Vortag: 82) Millionen Aktien, der Umsatz kletterte auf 3,9 (2,7) Milliarden Euro.

Gemischt ausgefallene US-Konjunkturdaten verpufften weitgehend am Markt: Während die Produktivität der US-Wirtschaft im dritten Quartal unerwartet stark gestiegen ist, fiel der Wochenbericht vom Arbeitsmarkt schwach aus. "Die Anleger wissen, dass die Fed Gewehr bei Fuß steht, von daher interessieren auch Konjunkturdaten heute nicht weiter", sagte ein Börsianer.

Einen Kurssprung am deutschen Aktienmarkt verbuchten die Aktien von HeidelbergCement: Der Baustoffkonzern profitierte im dritten Quartal bei kräftigen Umsatzzuwächsen von seinem Kostensenkungsprogramm und schnitt besser ab als von den Analysten erwartet. Die Titel legten als größter Dax-Gewinner um 8,9 Prozent auf 40,94 Prozent zu. "Bei den Aktien macht sich auch der große Nachholbedarf bemerkbar", sagte ein Börsianer. HeidelCement hatten seit Jahresbeginn 22 Prozent verloren.

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  • Deutliche Anzeichen eines short-squeezeout in der Reaktion in USA lassen vermuten, daß in den nächsten Tagen südwärts angesagt ist. Die bewertungen liegen allesamt - auch in Deutschland - zu weit über den langjährigen Durchschnitten. Da ist Luft um weit mehr als zwanzig Prozent.

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