Börse Frankfurt Trump drückt Dax ins dicke Minus

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Der gute und der böse Trump
Mit diesen Aktien machten Anleger 2016 Kasse

COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000CBK1001
Börse
L&S

-0,18 -1,65%
+10,89€
Chart von COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N.
1 von 30

Platz 30: Commerzbank:

Deutschlands zweitgrößte Privatbank leidet wie andere Institute auch unter den schwierigen Rahmenbedingungen – 24,3 Prozent Anschlag bedeuten den letzten Platz im Dax-Jahresranking. Mit einem Spar- und Schrumpfkurs und radikalen Umbau will der seit Mai amtierende neue Vorstandschef Martin Zielke das Institut auf Kurs bringen.

DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005140008
Börse
L&S

+0,40 +3,45%
+12,04€
Chart von DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N.
2 von 30

Platz 29: Deutsche Bank

Investoren sind schlechte Nachrichten von der Deutschen Bank gewöhnt. Zwar stabilisierte sich die Aktie im vierten Quartal, insgesamt war es aber ein Jahr zum Vergessen. Zwischenzeitlich rutschten die Papiere sogar unter die Marke von zehn Euro. Für das Jahr 2016 bleibt ein Minus von 23,4 Prozent. Vorstandschef John Cryan ist jetzt mehr denn je gefordert.

PROSIEBENSAT.1 MEDIA SE NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000PSM7770
Börse
L&S

-0,40 -1,34%
+29,43€
Chart von PROSIEBENSAT.1 MEDIA SE NAMENS-AKTIEN O.N.
3 von 30

Platz 28: ProSieben Sat 1

Nach dem Dax-Aufstieg im März 2016 war die Luft bei den Papieren des Medienkonzerns raus. Gegen Jahresende gerieten die Aktien nach einer Kapitalerhöhung dann richtig unter Druck. Zur Ehrenrettung ist zu sagen, dass sich die gesamte Branche im Jahr 2016 schlechter als der Gesamtmarkt entwickelte. Unterm Strich bleibt ein Minus von 21,7 Prozent.

CONTINENTAL AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005439004
Börse
L&S

+0,76 +0,34%
+223,22€
Chart von CONTINENTAL AG INHABER-AKTIEN O.N.
4 von 30

Platz 27: Continental

Auch hinter dem Automobilzulieferer liegt ein turbulentes Jahr. Die Aktie notiert noch immer auf einem vergleichsweise hohen Niveau bei 183,70. Auf Jahressicht allerdings verloren die Papiere 17,9 Prozent an Wert.

DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0008232125
Börse
L&S

-0,15 -0,56%
+26,22€
Chart von DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.
5 von 30

Platz 26: Lufthansa

Der scheinbar nie enden wollende Tarifkonflikt setzt dem Kranich immer mehr zu. Der Imageschaden ist enorm – und auch an der Börse ging es in diesem Jahr bergab. Lufthansa-Papiere notieren nur noch bei 12,27 Euro und damit 15,8 Prozent tiefer als noch zu Jahresbeginn.

E.ON SE NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000ENAG999
Börse
L&S

-0,02 -0,18%
+8,82€
Chart von E.ON SE NAMENS-AKTIEN O.N.
6 von 30

Platz 25: Eon

Der Energieriese blickt erneut auf ein tristes Jahr zurück. Die Aufspaltung brachte nicht den gewünschten Auftrieb. Auf Jahressicht hat der Versorger circa 15 Prozent seines Börsenwerts verloren.

BAYER AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000BAY0017
Börse
L&S

-1,59 -1,61%
+97,19€
Chart von BAYER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
7 von 30

Platz 24: Bayer

Die Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto war eines der Kernthemen des vergangenen Jahres. Letztlich zahlen die Leverkusener 128 US-Dollar pro Monsanto-Aktie. Die Aktionäre versetzte das nicht in Jubelstimmung. Der Chemieriese verlor fast 15 Prozent an Börsenwert.

Der zunehmende Druck war auch auf dem Devisenmarkt zu spüren. Der so starke Dollar verlor deutlich, zeitweise bis zu ein Prozent. Zuletzt kam der Euro auf 1,0659 Dollar, womit er sich um 0,8 Prozent verteuerte. Darunter litten europäischen Aktien, verteuert ein starker Euro doch die Ausfuhren ins Ausland. Ein weiteres Indiz für den Gegenwind ist der steigende Goldpreis. Das Edelmetall gilt als sicherer Hafen, heute sprang die Unze um 0,8 Prozent und damit über die 1200-Dollar-Marke. „Für die Märkte gibt es den 'guten Trump' und den 'bösen Trump'“, sagte Anlagestratege Ayako Sera von der Sumitomo Mitsui Trust Bank. Die große Frage sei nun: „Kehrt der 'gute Trump' vor seiner Amtseinführung wieder zurück?“

Die US-Börsen präsentierten folgten dem Trend. Der Dow-Jones-Index lief am Donnerstag in seinem Frühhandel zum vierten Mal in Folge leichter. Zuletzt kam er mit 19.797 Punkten auf ein Minus von 0,8 Prozent. Der S&P gab ebenfalls 0,8 Prozent ab auf 2256 Stellen. Die Titel der Technologiebörse Nasdaq fielen um ein Prozent auf 5510 Punkte. In Frankfurts zweiter Reihe kamen die Nebenwerte des MDax mit 22.313 Punkten auf einen Abschlag von 0,2 Prozent. Der TecDax verlor ein Prozent auf 1828 Punkte.

Am Aktienmarkt litten vor allem die Pharmawerte unter der Kritik Trumps an hohen Medikamentenpreisen und der Produktion im Ausland. „Die europäischen Firmen haben enge Verbindungen mit den USA, daher verheißen diese Kommentare nichts Gutes für den Sektor“, sagte Marktanalyst Jasper Lawler vom Brokerhaus London Capital. Der heimische Branchenindex rutschte zeitweise um 2,3 Prozent ab. Zu den größten Verlierern zählten mit Kursverlusten von bis zu vier Prozent Novo Nordisk aus Dänemark, Shire aus Großbritannien und Novartis aus der Schweiz. In Deutschland gaben Merck 1,9 Prozent nach – und waren damit Schlusslicht in der ersten Börsenreihe. Mit großen Abstand führten die Versorger den Dax an. Eon-Papiere verteuerten sich um 2,4 Prozent, die von RWE um 1,9 Prozent.

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1 Kommentar zu "Börse Frankfurt: Trump drückt Dax ins dicke Minus"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Herr Mark Hoffmann11.01.2017, 15:09 Uhr
    Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

    Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:13 Uhr
    Obama hat in Nazi-Deutschland Asyl beantragt. Kim Jong-un hat es genehmigt.

    Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:34 Uhr
    Nazi-Krankenkasse plant Lager für adipöse Menschen in Nord-Korea.

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