Börse Frankfurt
ESM-Urteil und Hellas-Entscheidung schieben den Dax

Der Dax hat am Dienstag mit Kursaufschlägen auf die anstehenden weiteren Griechenland-Hilfen und das positive EuGH-Urteil zum Rettungsschirm ESM reagiert. Tagesgewinner im Dax waren die beiden Fresenius-Konzerne.
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FrankfurtGrünes Licht für den Euro-Rettungsschirm ESM und die Vereinbarung neuer Hilfen für das angeschlagene Griechenland sorgten am Dienstag für Gewinne bei den Dax-Anlegern. Der deutsche Leitindex notierte bei Börsenschluss 0,55 Prozent fester bei 7332 Punkten. Der MDax legte 0,6 Prozent zu auf 11.437 Zähler zu, der TecDax gewann 0,8 Prozent und schloss am Abend bei 836 Stellen.

Seit Dienstagnacht kann das von der Pleite bedrohte Griechenland auf die Auszahlung weiterer Milliardenkredite im Dezember hoffen. Die internationalen Gläubiger einigten sich in Brüssel grundsätzlich auf die Hilfen und wollen die Schulden des Landes längerfristig mit einem Maßnahmenpaket um 40 Milliarden Euro senken.

Vorgesehen ist etwa der Rückkauf griechischer Staatsanleihen von privaten Investoren, die Verwendung von Gewinnen der Europäischen Zentralbank sowie niedrigere Zinsen und längere Laufzeiten. Die nächsten Hilfskredite sollen formell am 13. Dezember beschlossen werden, wenn die Billigung durch die nationalen Parlamente vorliegt. Wie das Programm bezahlt werden soll, war zunächst unklar.

Griechenland bekommt von seinen internationalen Geldgebern bei Erfüllung von Spar- und Reformvorgaben schrittweise bis zu 43,7 Milliarden Euro ausgezahlt. Im Dezember sind 34,4 Milliarden Euro fällig. Davon sind 23,8 Milliarden Euro zur Stützung der angeschlagenen Bankenbranche und 10,6 Milliarden für den Staatshaushalt vorgesehen. Ohne die Hilfen kann die Regierung in Athen bald keine Rechnungen, Löhne und Renten mehr bezahlen. Weitere 9,3 Milliarden Euro werden Anfang 2013 in mehreren Zahlungen fällig, wenn das Land die Bedingungen erfüllt. Der Bundestag will nach derzeitigen Planungen am Donnerstag abschließend über das neue Hilfspaket entscheiden.

Die Griechenland-Beschlüsse sorgten am Markt für Erleichterung, sagte Händlerin Anita Paluch vom Broker Gekko Markets. Gleichzeitig gab sie aber zu bedenken, dass sich die Politik lediglich etwas mehr Zeit verschafft habe, da es keinen Schuldenschnitt für den angeschlagenen Staat gegeben habe. In den Augen von Gregor Kuhn, Analyst beim Broker IG, dürften nun die US-Haushaltsverhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten zusehends in den Fokus rücken. Sollten sich die beiden Parteien nicht einigen, drohen zum Jahresende automatische Steuererhöhungen und Budgetkürzungen.

Für positive Nachrichten sorgte am Morgen auch der Europäische Gerichtshof. Der ständige Rettungsschirm für die Hilfe von Euro-Staaten in Finanznöten verstößt nicht gegen die Grundlagenverträge der Europäischen Union, entschied das Gericht in einem Urteil und wies damit eine entsprechende Klage des unabhängigen irischen Abgeordneten Thomas Pringle ab.

Einem Vorschlag zufolge soll der europäische Rettungsschirm Griechenland zehn Milliarden Euro leihen. Damit könnte das Land dann eigene Schulden im Wert von 30 Milliarden Euro zurückkaufen und so seine Verbindlichkeiten um etwa 20 Milliarden Euro verringern.

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  • und wenn dann Italien, Spanien und Frankreich dazu kommt, sehen wir das CCC im Rating? und die Börse geht ab wie eine Rakete?

  • Wo ist denn unser Optimist mit seinem maroden Englisch?

    Hoffe er findet noch rechtzeitig die Reißleine ...

  • Ach der Heidelberger ist wieder da? Ha ha ah!! ;-)
    Hatte er sich doch für immer verabschiedet, mit schäbigen Flüchen, nachdem seine doppelte Identität aufgedeckt wurde!

    Und wieder, genau wie damals, kommt er HINTERHER und erzählt, womit er angeblich Gewinne machte.

    Nett, aber kein Mensch nimmt Dir den Mist noch ab, Heidelberger. Blender bleibt Blender

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