Börse Frankfurt
Freundlicher Wochenausklang beim Dax

Der Aktienhandel stand heute ganz im Zeichen des US-Arbeitsmarktberichts, der den Dax ins Minus drückte. Grünes Licht für die Finanzspritze Griechenlands gab dem Dax jedoch wieder Auftrieb.
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DüsseldorfDer Dax legte am letzten Wochenhandelstag noch eine kleine Berg-Tal-Fahrt hin und ging mit einem Zuwachs von 0,49 Prozent bei 7.109 Zählern aus dem Handel. Der MDax konnte sich nur knapp in die Gewinnzone retten und schloss 0,02 Prozent fester bei 10.682 Zählern. Der TecDax legte ebenfalls knappe 0,07 Prozent zu und schloss kaum verändert bei 902 Punkten.

Im Fokus der Anleger standen heute zwei Nachrichten: Der US-Arbeitsmarktbericht, der die Märkte einknicken ließ und der Sparplan Griechenlands, der die Stimmung am Aktienmarkt aufhellte. Davor tat sich wenig im Handel. Die Umsätze waren laut Börsianern so gering wie am Feiertag zuvor.

Unmittelbar nach der Veröffentlichung des erwarteten amerikanischen Arbeitsmarktberichts fiel der Dax am Nachmittag um 80 Punkte und rutschte bis auf 7.021 Punkte. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte startete gut ein Prozent schwächer bei 12.124 Punkten. Erst im Laufe des Nachmittags erholte sich der der deutsche Leitindex langsam, bekam zusätzlich durch die Verkündung positiver Verhandlungen der "Troika" stärkenden Rückenwind. Die EU, der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB) haben Griechenland ein positives Zeugnis über dessen Sparprogramm ausgestellt. Dieses Zeugnis galt als Voraussetzung dafür, dass die nächste Tranche der internationalen Finanzhilfen von 12 Milliarden Euro ausgezahlt wird. Andernfalls hätte dem hoch verschuldeten Land schon in wenigen Wochen akute Zahlungsunfähigkeit gedroht. Anleger nun vorerst auf.

Davor hatte die Hiobsbotschaft über den amerikanischen Arbeitsmarkt die Stimmung am Markt beherrscht. Experten hatten nicht damit gerechnet, dass der US-Arbeitsmarktbericht so schlecht ausfallen würde. Erwartet wurden von den Analysten 160.000 neue Arbeitsplätze. Aus dem Bericht geht hervor, dass lediglich 54.000 Stellen geschaffen wurden, dreimal weniger als erwartet. Die Arbeitslosenquote ist auf 9,1 Prozent gestiegen.

Der Dollar wurde verkauft, was den Euro wieder über die Marke von 1,45 Dollar steigen ließ. Zum Schweizer Franken fiel der Greenback auf ein Rekordtief von 0,8347 Franken. Der als sicherer Hafen geltende Bund-Future drehte ins Plus und stieg auf ein Fünf-Monats-Hoch bei 126 Zählern. Auch Gold war gefragt. Der Goldpreis stieg um zehn Dollar auf 1.542 Dollar je Feinunze.

„Der Arbeitsmarktbericht enttäuscht auf ganzer Linie“, sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. „Nicht nur der verhaltene Stellenzuwachs ist negativ zu werten, sondern auch der Anstieg der Arbeitslosenquote. Zudem liegt der Zuwachs der Stundenlöhne unterhalb der Inflationsentwicklung und symbolisiert die weiterhin schwierige Arbeitsmarktlage. Hoffnungen auf eine starke Konsumbelebung scheinen daher nicht berechtigt.“

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  • bin direkt nach dem Drop rein,"buy on bad news" und dann bin ich ins Stadion....easy und entspannt,hätte sich ruhig auf 7140 halten können,egal

  • lol passt schon. hab per saldo verdient. in solche zahlen gehe ich immer mit stop-buy und -sell orders rein. -20 pkt. auf der long- und +60 pkt. auf der shortseite mit 20 fdax`e.

  • Feiertagsverplant....wegen Montag(USA) bzw.Gestern hier ;-)

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