Börse Frankfurt
Hexen hieven Dax über die 7.400er Marke

Der deutsche Aktienindex schließt wieder deutlich über der Marke von 7.400 Punkten. Nachrichten aus Spanien wurden von den Anlegern positiv aufgenommen. Für weiteren Schub sorgte der große Verfall an den Terminbörsen.
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DüsseldorfDer Dax ist zum „Hexensabbat“ auf den höchsten Stand seit Anfang Juli 2011 gestiegen. Nachdem der deutsche Leitindex am Nachmittag bis auf rund 7.479 Punkte zugelegt hatte, schloss er mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 7452 Punkten. Im Wochenverlauf gewann er 0,5 Prozent. Der MDax rückte am Freitag um 0,8 Prozent auf 11.213 Zähler vor und der TecDax verbuchte ein Plus von 0,5 Prozent auf 819 Stellen. Er erreichte damit den höchsten Schlussstand seit Ende Juli 2011.

''Spanien ist wieder einmal im Epizentrum, da die Märkte weiter über das Timing eines Rettungsplans für Spanien spekulieren'', sagte Michael Hewson, Senior Market Analyst bei CMC Markets U.K. Plc in London. Mittags ging es dann erneut aufwärts. „Der große Verfall an der Terminbörse hat dem Dax Flügel verliehen“, resümierte Marktanalyst Gregor Kuhn vom Handelshaus IG. Zur Mittagszeit, als Futures und Optionen auf Indizes verfielen, sei dies deutlich zu spüren gewesen und dann nochmals zum Handelsschluss, als die Optionen auf Aktien verfallen seien. Außerdem haben Anleger wieder mehr Vertrauen in die Märkte gewonnen. "Die Volatilität ist zuletzt zurückgegangen und der Optimismus hat dramatisch zugenommen und damit auch die Kurse. ." Seit Anfang September hat der Dax rund sechs Prozent gewonnen.

Derzeit feilscht die griechische Regierung mit ihren internationalen Geldgebern über weitere Sparanstrengungen. Commerzbank-Chef Martin Blessing hat derweilen einen zweiten Schuldenschnitt für das Land ins Gespräch gebracht. "Wir werden am Schluss nochmal einen Schuldenschnitt in Griechenland sehen, an dem sich alle Gläubiger beteiligen werden", sagte Blessing am Donnerstag in Frankfurt. Anders als im Frühjahr könnten dann auch öffentliche Gläubiger wie die Europäische Zentralbank (EZB) und nationale Notenbanken zur Kasse gebeten werden.

Eine abschließende Einigung zwischen dem hoch verschuldeten Griechenland und den internationalen Geldgebern beim milliardenschweren Sparpaket könnte sich verzögern. Das Team der Troika aus Europäischer Union, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank habe beim Besuch in Athen einige der von der Regierung vorgeschlagenen Einsparungen abgelehnt, sagte ein hochrangiger griechischer Vertreter. Die griechische Regierung verhandelt seit Tagen mit Troika-Experten darüber, mit welchen konkreten Maßnahmen sich die angestrebte Einsparsumme von knapp zwölf Milliarden erreichen lässt. Eine Einigung dazu ist die Voraussetzung, damit dringend benötigte Milliardenhilfen von rund 31 Milliarden Euro freigegeben werden.

Hingegen wird der Stresstest für die angeschlagenen spanischen Banken voraussichtlich einen Kapitalbedarf von 70 bis 80 Milliarden Euro für diese ergeben. 20 Milliarden Euro haben die Geldhäuser allerdings schon zum Stopfen der Löcher bekommen. Daher dürfte Spanien von den 100 Milliarden Euro, die es von seinen Euro-Partnern zur Banken-Stützung in Aussicht gestellt bekommen hat, nun 50 bis 60 Milliarden Euro in Anspruch nehmen. Der genaue Finanzbedarf der spanischen Banken wird noch erhoben und soll am Ende der kommenden Woche feststehen. Wahrscheinlich liege der tatsächliche Bedarf näher an der Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von 40 Milliarden Euro als bei den zugesagten bis zu 100 Milliarden Euro, sagte Lagarde.

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  • viel Glueck :)

  • nicht mehr die 8000? komm schon, nicht so mutlos

  • ja, ist auch mutig aber hatte irgendwie nen bauchgefühl ;-)

    mal gucken, ob sichs bestätigt...

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