Börse Frankfurt Höchster Schlusskurs der Dax-Geschichte

Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag mit Gewinnen in die Woche gestartet. Der deutsche Leitindex schloss den recht ruhigen Handelstag zum ersten Mal in seiner 25-jährigen Geschichte über der Marke von 9100 Zählern.
Update: 11.11.2013 - 17:58 Uhr 27 Kommentare
Nach einem zögerlichen Start gewinnt der Dax am Montag leicht an Fahrt. Quelle: Reuters

Nach einem zögerlichen Start gewinnt der Dax am Montag leicht an Fahrt.

(Foto: Reuters)

FrankfurtNach der turbulenten Vorwoche ist am Aktienmarkt Ruhe eingekehrt. Nach einem zögerlichen Start gewann der Dax doch noch leicht an Fahrt und beendete den Montag mit plus 0,3 Prozent auf 9107 Punkte und schloss damit zum ersten Mal in seiner 25-jährigen Geschichte über der Marke von 9100 Zählern.

Der MDax, der in der Vorwoche ebenfalls eine neue Bestmarke erreicht hatte, stieg zum Wochenbeginn um 0,8 Prozent auf 16.194 Punkte. Der TecDax rückte um 0,6 Prozent auf 1140 Punkte vor.

Trotz der wochenlangen Schließung von Bundesbehörden im Zusammenhang mit dem Etatstreits schufen die US-Unternehmen im Oktober 204.000 neue Stellen - fast doppelt so viel wie erwartet. In China wuchsen die Exporte im vergangenen Monat zum Vorjahresmonat um 5,6 Prozent. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 3,2 Prozent gerechnet.

Trotz des starken US-Beschäftigungsaufbaus werde die Notenbank Fed sicher noch eine ganze Weile über den Ankauf von Immobilienpapieren und Anleihen monatlich 85 Milliarden Dollar in die Finanzmärkte pumpen, betonten die Analysten der Essener National-Bank in einem Kommentar. „Auf den zweiten Blick offenbart der Arbeitsmarktbericht einige Schwächen: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit ist ebenso zurückgegangen wie die Erwerbsquote.“

Gold -Anleger setzten offenbar dennoch auf einen baldigen Einstieg in den Ausstieg aus der ultra-lockeren US-Geldpolitik. Sie trennten sich erneut von der „Anti-Inflationswährung“ und drückten den Preis des Edelmetalls 0,4 Prozent ins Minus auf 1283,76 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

Unterdessen legte der Bund-Future, der auf der zehnjährigen Bundesanleihe basiert, um 20 Ticks auf 141,22 Punkte zu. Der Freitagsverlust sei überzogen gewesen und nur dem 1,4-prozentigen Kursrutsch seines US-Pendants T-Bond-Future geschuldet, sagte ING-Zinsstratege Alessandro Giansanti. Aus seiner Sicht haben sich die Aussichten für die Euro-Zone durch die überraschende Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag aufgehellt. Der Euro legte am Montag ebenfalls zu und verteuerte sich auf 1,3392 Dollar von 1,3368 Dollar zum New Yorker Freitagsschluss.

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27 Kommentare zu "Börse Frankfurt: Höchster Schlusskurs der Dax-Geschichte "

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  • Orientiert Euch doch am Kursdax.Hier muss noch das Hoch vom 20.Juli 1998 genommen werden.
    Ist dies erfolgt,rückt das Hoch vom Juli 2007 in Reichweite( runde 10 000 Punkte im PDax).Dann das Hoch vom März 2000....dieses wiederum entspricht etwa 12000 Punkten im Performance-Dax.

  • Das kann ich gut nachvollziehen. Ein weiterer Wert (leider auch wieder US), der einen Blick wert ist, wäre Baxter International. Gute Zahlen und vom Markt derzeit ungeliebt. Ich bin in dem Segment bereits über Fresenius investiert ansonsten würde ich da eine Position aufbauen. Schönen Abend.

  • Genau Programmierer,

    "nach Xetraschluss" also wieder dein "ausserbörslich"
    spürst du es eigentlich noch?
    Was hast du für einen Wahn jeden Tag denselben Müll zu schreiben?

  • Mal wieder Trading für Doofe...Mittags long gehen, nachmittags kassieren. Das ist mittlerweile so sicher wie das Amen in der Kirche.

  • Wie erwartet extrem langweiliges Futuredaxgeschiebe.
    Aber auf die Tagesspielchen kann man sich verlassen, jetzt
    abwarten was nach Xetraschluss noch geht.
    Einzelne Aktien lohnen sich da besser zum "zocken" bis dahin.

  • X_Trader

    "Sorry,falscher Thread"

    Nein,der ist hier schon richtig,selten so einen Selbstdarsteller erlebt, fürchterlich.

    Selbst wenn es stimmen würde wie er hier so prahlt,ist es stillos.
    Ich kenne über "Sino" einige wirklich unfassbare Summen
    (für mich unfassbar) handelte Trader, die über Trinkhaus&B. als hinterlegte Bank handeln.
    Keiner, wirklich keiner würde so von sich erzählen.
    Beim letzten Treffen war einer dabei aus der Schweiz,
    der fuhr im Mini vor,war höflich und zurüchhaltend, bis mir einer steckte was der so tradet,unglaublich.
    Am späten Abend an der Bar hatte ich das vergnügen mit ihm zu sprechen,ich war neugierig und wollte etwas über seine Strategien wissen, Fakt: hat alles ein bißchen runtergenommen,war ihm eher unwohl, wollte gar nicht so in den Vordergrund,sehr angenehme Erscheinung,also das Gegenteil von unserem radschlagendem Freund hier.
    Alle die von "Sino" eingeladen waren, hatten einen gewissen Umsatz,sonst wären sie an diesem Abend keine Gäste gewesen.
    So einer wie unser aufgeblasener "X_Trader" war Gott sei Dank nicht dabei.
    Für mich läßt das nur zwei Schlüsse zu, entweder alles nur heiße Luft (denn auch sein angeblicher best Buddy Olli Roth ist privat ein netter) oder extreme Persönlichkeitsspaltung.
    Kein erfolgreicher Trader haut so auf den Putz, understatement ist eher angesagt.

  • Will meinen USA Anteil gerne auf ca. 50 % reduzieren.
    Zyklisch/spekulativ halte ich Europa derzeit für aussichtsreicher.
    Leider haben wir hier in Europa nicht mal ansatzweise so erfolgreiche Firmen wodurch keine breite Auswahl geboten ist.
    Fazit: Wird schwer von den "Amis" wegzukommen. :-((

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • @farmer

    Danke für die Rückmeldung. Sehr interessant. Vereinzelt sagen mir die Werte sogar etwas, aber nur weil ich mich von Zeit zu Zeit über englischsprachige Blogs informiere.

    Getreu dem Motto "keep it simple" versuche ich die Anzahl meiner Aktien überschaubar zu halten, weshalb viele der Werte bei mir wohl nie auf die Watchlist kommen.

    Rohstoffwerte sehen immer noch recht günstig aus. Auch in Europa finde ich hinken die Unternehmen teilweise ihren US-Pendants in puncto Bewertung hinterher (z.B. Shell/Total vs Exxon, Unilever vs P&G) - natürlich teilweise zurecht. Bei Pharma ist es interessanterweise umgekehrt (z.B. Pfizer vs. Novartis/Sanofi).

    Eines ist sicher. Es bleibt spannend & es werden sich wieder ein paar schöne Kaufgelegenheiten bieten in den nächsten Wochen. In dem Zusammenhang natürlich eine prima Sache zu wissen, was man kauft, wenn es mal wirklich runter geht.

  • @lao
    Mittagspasusenrecherche wie folgt:
    54 Aristokraten gibts im S+P500.
    Allesamt von 3M bis Walgreen auf dem ATH (max. 5 % drunter), außer:
    Consolidated Edison, Family Stores, Leggett and Platt, McCormik, Stanley BlacknDecker, Target, jeweils ca. 10 %
    sowie HCP, Sysco und Nucor ca. 20-30% drunter.
    Muss festhalten, dass ich von den Gesamtliste allenfalls die Hälfte überhaupt auf dem Schirm hatte. Oder sagen Ihnen Namen wie Bemis, Chubb, Dover, Brown Formann, Sherwin Williams.... irgendwas?
    Also, die Recherche für weitere Wachstumswerte läuft wieder mal weiter....

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