Börse Frankfurt: Keine Angst vor Griechenland

Börse Frankfurt
Keine Angst vor Griechenland

Draghis Geldpolitik zeigt Wirkung: Der Dax rast von einem Rekord zum nächsten. Das neue Allzeithoch hat der Index am Montag bei 10.807 Punkten erklommen. Der Syriza-Sieg in Griechenland konnte die Stimmung nicht trüben.
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FrankfurtForderungen nach einem Schuldenschnitt und eine Absage an die Sparpolitik - der Wahlsieg des Linksbündnis Syriza in Griechenland versetzte EU-Politiker am Montag in Alarmbereitschaft. Nicht so die Märkte. Die Dax-Anleger blieben die Ruhe selbst. Sie kauften weiter fleißig Aktien - und schickten den Leitindex rund eine Stunde vor Börsenschluss auf ein neues Rekordhoch auf 10.807 Punkten. Der Index schloss 1,4 Prozent im Plus auf 10.798-Zählern. Die 11.000-Marke ist also nicht mehr weit entfernt. Seit Jahresbeginn hat er 8,6 Prozent zugelegt, 4,7 Prozent allein in der vergangenen Woche. „Die Formel lautet jetzt: Alle Probleme werden mit Billionen Euro zugeschüttet”, sagte ein Händler. Die Stimmung sei angesichts von EZB-Geldspritzen einfach zu gut.

Und so verhält sich die Börse derzeit so, als habe die Griechenland-Wahl- zumindest im Moment nicht die höchste Priorität. Einzig die Papiere im europäischen Bankensektor reagierten empfindlich auf den Sieg der Syriza-Partei, welche Reformen ablehnt und einen Schuldenschnitt fordert.

Analyst Markus Huber von Peregrine & Black betonte, einige Anleger seien geneigt, den Wahlausgang in Griechenland vorerst zu ignorieren, bis in den nächsten Wochen und Monaten ernsthafte Verhandlungen zwischen Athen und der „Troika“ der internationalen Geldgeber starten.

„Der Sieg der Syriza bedeutet nicht den Austritt Griechenlands aus der Eurozone“, betonten die Analysten der VP Bank. Zum einen reiche das Ergebnis nicht für einen Alleingang der Partei unter Alexis Tsipras. Zum anderen wolle der Parteichef sein Land in der Eurozone halten - er habe seine Rhetorik abgemildert.

Auch die Firmen in Deutschland zeigen sich derzeit immun gegen die Turbulenzen in Europa - etwa den sich wieder zuspitzenden Ukraine-Konflikt. „Die Unternehmen haben sich daran gewöhnt”, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. Der Ifo-Geschäftsklima-Barometer kletterte im Januar von 105,5 auf 106,7 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter 7000 Managern mitteilte. Das war bereits der dritte Anstieg in Folge, was als zuverlässiger Hinweis für eine Wende zum Besseren gilt. Von Reuters befragte Ökonomen hatten ein Plus auf 106,3 Zähler erwartet. „Die deutsche Wirtschaft startet gut ins neue Jahr”, sagte auch der Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Die Führungskräfte beurteilten sowohl ihre Lage als auch ihre Geschäftsaussichten optimistischer.

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Bankwerte im Nachteil

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  • Seife nicht vergessen! und auch ruhig diverse andere Kosmetika ...

  • Erstmals keiner, maßgeblich sind die Hebel-Produkte. Der allseits geschätzte Herr Westend sagt dazu.
    "Der Hund wedelt mit dem Schwanz."

  • Ach, keine Flaschen im Riederwald nur ein armseliges Stütze-Amt in der Voltensee. Besser den Einkehrschwung zum Bier-Hannes.

    Selbst Flaschensammler aber net im Riederwald

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