Börse Frankfurt
Kraftloser Dax fällt ins Minus

Keine Zahlen, keine Neuigkeiten, keine Impulse – der Dax hatte heute nichts, das ihn hätte antreiben können. Dementsprechend schwach präsentierte er sich. Börsianer beobachten Gewinnmitnahmen.
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FrankfurtEin Handelstag, der das darin beinhaltende Wort „Handel“ eigentlich nicht verdient hat. Ohne Impulse oder wichtigen Zahlen kam der Dax heute kaum vom Fleck. Den gesamten Tag über bewegte sich der Leitindex in engen Bahnen, vorwiegend im leichten Minusbereich. Am Ende verabschiedete sich der Dax bei insgesamt sehr geringen Umsätzen mit Verlusten in Höhe von 0,2 Prozent auf 9639 Punkten.

In der zweiten Reihe zeigte sich der MDax ähnlich leblos. Ohne große Bewegungen beendete er den Handelstag mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 16.245 Punkten. Etwas spektakulärer präsentierte sich der TecDax Angetrieben von stark notierenden United-Internet- und Morphosys-Aktien schloss der Technologie-Index 1,1 Prozent im Plus auf 1238 Zählern.

„Die Anleger sind nach den starken Gewinnmitnahmen von letzter Woche sehr vorsichtig”, sagte ein Händler. Derzeit ist die Luft für weitere Kursgewinne aber dünn. Erst in der vergangenen Woche hat der Dax mit 9810 Punkten ein Rekordhoch markiert. Andere Börsianer betonten, dass die Kursverluste der vergangenen Handelstage Anschluss-Verkäufe auslösten.

Derzeit warten die Marktteilnehmer auf neue Hinweise zur Politik der Notenbanken. Viele rechnen weiterhin mit einer Lockerung der Geldpolitik der EZB Anfang Juni. Bis Klarheit herrscht, dürfte jedes Wort der Notenbanker auf die Goldwaage gelegt werden – und für Kursausschläge in die eine oder andere Richtung sorgen.

Nach Reuters-Informationen bereiten die Zentralbanker eine Zinssenkung sowie weitere Maßnahmen vor, darunter die Senkung des Einlagensatzes von derzeit null Prozent. Auf diese Weise würde Banken, die überschüssiges Geld bei der Zentralbank parken, de facto ein Strafzins auferlegt. Die Institute sollen so dazu gebracht werden, wieder mehr Kredite zu vergeben. Der Leitzins liegt bereits jetzt mit 0,25 Prozent so niedrig wie nie zuvor.

Einige Experten warnen aber bereits vor einer zu hohen Erwartungshaltung gegenüber der EZB. „Inzwischen ist wohl jedem Marktteilnehmer klar, dass die Geldpolitik Anfang Juni expansiver wird“, schreibt Analyst Christian Schmidt von der Helaba in einem Kommentar. „Daher haben weitere Hinweise vonseiten der Zentralbank kaum noch unterstützenden Einfluss auf die Renten- und Aktienmärkte. Im Gegenteil: Aufgrund der Fülle von Hinweisen besteht inzwischen die Gefahr, dass die Erwartungen an die Zentralbank zu hoch gesteckt werden.“

Der Softwarekonzern SAP hat seinen geplanten Arbeitsplatzabbau durch die Umstellung auf das Cloud-Geschäft mit gut 2000 Stellen beziffert. Es gehe um drei Prozent der insgesamt 67.000 Jobs weltweit, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Reuters hatte in der vergangenen Woche von einem Insider erfahren, durch die Umstellung auf Leihsoftware aus dem Internet würden 1500 bis 2500 Stellen abgebaut. Zugleich seien für dieses Jahr aber rund 3000 neue Stellen geplant, so dass unter dem Strich die Belegschaft weiter wachsen werde. Die Aktien konnten heute mit 0,1 Prozent nur leicht zulegen.

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  • Wünsche allen einen schönen Abend bis morgen,ich gehe jetzt in den Schattenmarkt und warte
    auf Callschnäppchen wie immer ohne Risiko
    aber denkt daran Stopps zu setzen.

  • Die Maschinen der Mächtigen werden es schon richten.
    Die sind auf
    immerwährenden Gewinn programmiert und kaufen mit
    diesen Stopps alles weg,dann ist erst mal nix mehr da.
    Das Nachmittagshochkaufen kommt bald
    auch wenn
    es erst am Abend ist.

  • Nicht so bescheiden,das habe ich doch schon alles heute Morgen geschrieben.
    Meine MüRü wie immer 200% und mehr wenn man richtig
    kauft meine ich.
    In gut einer Stunde wieder ohne Risiko
    Schnäppchen ausserbörslich
    möglich,nur wer billig kauft kann auch
    teuer
    geben,doch denkt an die Stopps das nix schief geht

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