Börse Frankfurt
Starker Euro beschert Dax Verluste

Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins nicht erhöht. Doch der starke Euro vermieste den Börsianern die anfänglich gute Stimmung. Der Dax geht im Minus aus dem Handel.

Frankfurt am MainDie Freude hielt nicht lang. Konnte die behutsame Straffung der US-Geldpolitik den Dax zu Handelsbeginn noch über 10.000 Punkte hieven, gingen all die Gewinne schon am Vormittag wieder verloren. Grund war der Euro, der im Laufe des Tages die Marke von 1,13 US-Dollar knackte. Zuletzt stand er vor fünf Wochen so hoch, davor im Oktober. Dem exportorientierten Dax bereitete das Probleme. Am Vormittag rutschte der Index bis zu 2,2 Prozent tiefer auf den Tiefststand von 9753 Punkten. Aus dem Handel ging er mit einem Minus vom 0,9 Prozent auf 9892 Zählern.

Die US-Währungshüter signalisierten am Mittwoch, dass sie nach der historischen Zinswende vom Dezember im laufenden Jahr nur noch zwei Mal nachlegen wollen. Im vergangenen Jahr hatten sie angekündigt, sie vier Mal anzuheben. „Die amerikanische Notenbank erlebt gerade ihr Waterloo“, kommentiert Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets.

In Großbritannien bleiben die Leitzinsen auf historisch niedrigem Niveau von 0,5 Prozent. Die Bank of England denkt vorerst nicht an eine Zinswende, nicht zuletzt weil sie die Möglichkeit eines Austritts des Königreichs aus der EU Blick behalten möchten. Die Bank of England erklärte: „Es scheint, dass sich die Unsicherheit rund um das anstehende Referendum verstärkt.”

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