Dax-Anleger haben sich mehr von Trump erhofft

Börse Frankfurt
Trump drückt Dax ins dicke Minus

Donald Trumps Pressekonferenz hat die Anleger ernüchtert. Vergeblich hofften sie auf konkrete Aussagen zur Wirtschaftspolitik des Bald-US-Präsidenten. Das ließ den Euro aufwerten – und den Dax deutlich tiefer schließen.
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FrankfurtDie Anleger hatten auf klare Worte Donald Trumps gehofft. Doch der künftige US-Präsident hielt sich auf seiner ersten Pressekonferenz seit seinem Wahlsieg mit Details zu seiner Wirtschaftspolitik zurück. Wie sieht der Fahrplan des Republikaners aus, die Konjunktur in den Staaten weiter anzukurbeln, wie er so oft versprochen hat? Auf diese Frage gab es keine zufriedenstellenden Antworten und so zeigten sich die Anleger enttäuscht. Europas Aktien gaben die Vortagsgewinne wieder ab. Und so legte Dax den Rückwärtsgang ein. Er ging ein Prozent leichter bei 11.526 Punkten aus dem Handel, der Euro-Stoxx-50 verlor 1,1 Prozent auf 3289 Punkte. Gestern noch hatte der deutsche Leitindex im Vorfeld des Pressetermins mit 11.692 Zählern ein 18-Monats-Hoch markiert.

Donald Trump bleibt einen Fahrplan schuldig. Und während es bisher nur ein Abwarten der Anleger ist, könnte sich daraus Verunsicherung entwickeln, sollte es nicht bald eine klarere Washingtoner Marschrichtung geben. Noch ist der Polit-Neuling nicht vereidigt, erst am 20. Januar ist es soweit. Doch während sein außenpolitischer Kurs schon Form annimmt, ist es um stillgeworden um die Ressorts Wirtschaft, Handel und Finanzen.

Der Druck auf den Kursen ist vor allem deswegen so hoch, weil die Märkte mit einer Aktienrally in Vorleistung gegangen sind. Vor allem die Wall Street kann nach dem Wahlsieg des vorher als Börsenschreck gehandelten Trump nur noch eine Richtung. So, als ob der Wirtschaftsboom schon sicher wäre. In der vergangenen Woche erklomm der Dow-Jones-Index erstmals in seiner Geschichte die 20.000-Punkte-Marke. Nach einem wochenlangen Anlauf war dem Weltleitindex der Sprung gelungen, doch konnte er den Meilenstein weder halten, noch passieren.

Gute Konjunkturdaten haben im bisherigen Jahr noch nicht ausgereicht, es braucht nun die Blaupausen aus dem Weißen Haus. Sollte sich der erwartete Aufschwung als bloßes Wunschdenken entpuppen – die Maßnahmen dafür nicht als ausreichend empfunden werden –, ist die Gefahr gegeben für Rückschläge. Es besteht das Risiko, dass sich das Parkettvolk zu früh gefreut hat.

Anleger seien von der ersten Pressekonferenz Donald Trumps seit seiner Wahl zum US-Präsidenten enttäuscht, sagte BayernLB-Analyst Norbert Wuthe. „Infrastrukturmaßnahmen, Deregulierung, Steuerreform und so weiter - nahezu keine der vielen im Wahlkampf geäußerten Ideen zur Stimulierung der Wirtschaft fanden mehr Erwähnung.“ Michael McCarthy, Chef-Anlagestratege des Online-Brokers CMC Markets, kritisierte Trumps erneute Androhung von Strafzöllen auf Billig-Importe und von Sondersteuern für US-Firmen, die Produktion ins Ausland verlagern. „Jeder Wirtschaftsstudent im ersten Semester erkennt den Widerspruch, auf der einen Seite neue Jobs zu versprechen und auf der anderen Seite Handelsbarrieren aufzubauen.“

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  • Herr Mark Hoffmann11.01.2017, 15:09 Uhr
    Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

    Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:13 Uhr
    Obama hat in Nazi-Deutschland Asyl beantragt. Kim Jong-un hat es genehmigt.

    Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:34 Uhr
    Nazi-Krankenkasse plant Lager für adipöse Menschen in Nord-Korea.

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