Börse Frankfurt
US-Zahlen bremsen den Dax aus

Es hat zunächst nach einem starken Handelstag ausgesehen. Zahlen aus der Euro-Zone haben den Dax angetrieben. Später sorgten US-Arbeitsmarktdaten jedoch für Verunsicherung. Am Ende reichte es nur für ein kleines Plus.
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FrankfurtSchwache Wirtschaftszahlen aus den USA haben den Dax-Anlegern heute die Laune verdorben. Stark gestartet kam dem Dax am Nachmittag die Wachstumsdynamik abhanden. Am Ende schloss der Dax den Handel nur mit einem leichten Plus von 0,3 Prozent auf 12.001 Punkten ab. Zuvor legte er in der Spitze bis zu 1,1 Prozent zu.

Der private US-Arbeitsvermittler ADP hat heute seinen Bericht veröffentlicht. Demnach haben die US-Firmen im März weniger Stellen geschaffen als erwartet. Insgesamt entstanden 189.000 neue Jobs. Dies war der schwächste Zuwachs seit Januar 2014. Von Reuters befragte Experten hatten 225.000 neue Stellen erwartet. Von der Entwicklung des US-Arbeitsmarktes hängt ab, wie die Fed ihre Geldpolitik weitergestaltet. Die schwachen Zahlen dämpfen die Aussicht auf eine frühe Zinswende.

Die US-Börsen reagierten mit Verlusten auf den ADP-Bericht. Der Dow Jones gab nach Frankfurter Börsenschluss 0,6 Prozent nach auf 17.675 Punkten. Der S&P-500 sank um 0,5 Prozent, der Nasdaq um 0,7 Prozent.

Die Industrie in der größten Volkswirtschaft der Welt musste ebenfalls einen Dämpfer hinnehmen. Der Einkaufsmanagerindex sank im März um 1,4 auf 51,5 Punkte, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Institute for Supply Management (ISM) unter Unternehmen hervorgeht. Das ist der schlechteste Wert seit knapp zwei Jahren. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur einen Rückgang auf 52,5 Punkte erwartet.

Vielen US-Unternehmen macht der starke Dollar zu schaffen, der Waren und Dienstleistungen im Ausland verteuert und Konkurrenzprodukte im Inland billiger macht. Auch der strenge Winter hat in den vergangenen Wochen den Aufschwung der weltgrößten Volkswirtschaft gebremst.

In Europa hingegen übertrafen die Konjunkturdaten die Erwartungen der Analysten. Der Einkaufsmanagerindex der Währungszone kletterte im März um 1,2 auf 52,2 Zähler. Das ist der höchste Wert seit zehn Monaten, teilte das Markit-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage unter 3000 Unternehmen mit. Bereits ab 50 zeigt das Barometer ein Wachstum an. „Die Hersteller profitieren derzeit in doppelter Hinsicht vom schwachen Euro, erklärte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson die Belebung. „Dieser erhöht die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf den Exportmärkten und verteuert die Importe von Konkurrenzprodukten in die Euro-Zone.“

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  • Nein Herr Scheider, gehen Sie in sich, niemals kann ich auf Ihren Rat verzichten.
    Denken Sie an Ihre moralische Verpflichtung gegenüber Ihrer zahlreichen Leserschaft. Machen Sie weiter.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • Wo ist denn die Grubenlampe und der Schneider? Wichtige Kommentare zum Schattenmarkt werden mir fehlen.

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