Börse Frankfurt
Verschnaufpause beim Dax

Nachdem sie ihn gleich zu Beginn des Tages auf ein Rekordhoch gejagt haben, gönnten die Börsianer dem Dax am Montag etwas Ruhe und nahmen Gewinne mit. Der Index schließt nur minimal im Plus.
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FrankfurtDie ersten beiden Monate des Jahres können sich sehen lassen. Seit Anfang Januar hat der deutsche Leitindex rund 16 Prozent zugelegt – so viel wie noch nie in einem Zweimonatszeitraum. Auch am ersten Handelstag im März sah es danach aus, als würde die Rally ungebremst weitergehen. Gleich innerhalb der ersten Stunde markierte der Dax einen neuen Rekord von 11.455 Punkten. Das ist das siebte Hoch in den vergangenen acht Handelstagen.

Doch am Nachmittag ließ der Eifer der Anleger offenbar nach. Am Ende reichte es für ein Plus von gerade einmal 0,1 Prozent auf 11.410 Punkten. „Von der ruhigen Nachrichtenseite fehlt der Treibstoff für weitere Kursgewinne“, erklärte Analyst Markus Huber vom Wertpapierhändler Peregrine & Black in London den leichten Rücksetzer. Das sei aber nicht gravierend. In euphorischen Marktphasen sei der Montag ohnehin oft der schwächste Wochentag.

Die Rally macht also eine Minipause, die aber nicht von Dauer sein dürfte. Mit einer solcher Macht fließt das Geld an die Wertpapierbörsen, dass schon ein kurzes Gedankenspiel genügt, um zu demonstrieren, wie unhaltbar die jüngste Dynamik ist. Sollte der Dax das Anstiegstempo der ersten beiden Monate des Jahres durchhalten und weiter so rasant steigen, würde sie das Jahr mit einem Plus von 83 Prozent bei 17.936 Punkten beenden. Auf so ein Extremszenario würden selbst Optimisten nicht wetten wollen. Eigentlich sei die Zeit reif für einen Rücksetzer, schrieb Andreas Paciorek, Marktanalyst CMC Markets, in einem Kommentar. „Danach sieht es aktuell nicht aus. Wer Aktien hat, behält sie. Und wer noch keine hat, ist gezwungen, auf den fahrenden Zug aufzuspringen.”

Von diesem Montag an beginnt die Europäische Zentralbank mit ihrem großangelegten Kauf von Staatsanleihen. 60 Milliarden Euro will die Notenbank auf diesem Weg in die Märkte pumpen - pro Monat und das mindestens bis September 2016. Das Billionen-Programm soll die Wirtschaft im Euroraum ankurbeln und die zuletzt gefährlich niedrige Inflation anheizen. Doch die Maßnahme bleibt umstritten, Anleger beobachten die Auswirkungen auf die Märkte.

Für ihr neuestes Anti-Krisen-Paket druckt die EZB frisches Geld und kauft damit Wertpapiere. Das frische Geld kommt im Idealfall über die Geschäftsbanken, denen die Zentralbank Anleihen abkaufen will, in Form von Krediten bei Unternehmen und Verbrauchern an. Das könnte Konsum und Investitionen anschieben und so die maue Konjunktur in Schwung bringen. Denn während die deutsche Wirtschaft relativ gut in Schuss ist, sind die Wachstumsaussichten für den Euroraum nach wie vor bescheiden.

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Im Fokus der Anleger: Konjunktur

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  • Überall Schnäppchen...ich bleibe auf...mache durch....alles ohne Risiko...400% und mehr.....Derivate ganz neu....Vorbörslich...AUSSerbörslich

  • Alles voller Schnäppchen NACHbörslich....ohne Risiko...paar Cent morgen VORbörslich nochmal Schnäppchen...überall nur Schnäppchen...aber NACHMITTAGSHOCHKAUFEN ganz sicher......knappe Calls...300% und mehr...die Mächtigen sehen das alles....Programme...Systeme...immer nur Gewinn...denn Sopps..Notenbank....alles sicher....Spiel immer spielen...neues Spielzeug...Derivat

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