Börse in Istanbul
Proteste in der Türkei sorgen für Talfahrt der Lira

Die Proteste in der Türkei verunsichern die Anleger. Etliche trennten von der Landeswährung Lira. Der Leitindex der Istanbuler Börse erholte sich von seinen Kursrutschen am Vortag.
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FrankfurtAus Furcht vor weiteren Krawallen in der Türkei haben sich am Freitag weitere Anleger von der Währung des Landes getrennt. Ein Korb aus Euro und Dollar stieg um bis zu 0,8 Prozent und war mit 2,2104 Lira so teuer wie zuletzt Anfang November 2011.

Der Aktienmarkt erholte sich dagegen etwas von seinem knapp fünfprozentigen Vortagesrutsch. Der Leitindex der Istanbuler Aktienbörse stieg um 2,9 Prozent. Auch bei den Anleihen entspannte sich die Lage. Die Rendite der richtungsweisenden zweijährigen Titel ging auf 6,57 von 6,67 Prozent am Vortag zurück.

So lange die Regierung nicht einlenke, müsse mit weiteren Protesten und größeren Kursausschlägen gerechnet werden, schrieben die Analysten von Ekspres Invest in einem Kommentar. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zeigte sich trotz der seit einer Woche anhaltenden Protestwelle unnachgiebig im Konflikt mit den Regierungsgegnern. Er halte an dem Bauprojekt in Istanbul, an dem sich die Unruhen entzündet hatten, fest.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Jaja - das Kapital ist ein scheues Reh. Da sehen wir mal wieder: Spekulanten mögen keine Demokratiebewegungen. Das könnte ja ihren Geschäften schaden.

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