Börse Moskau
Ungünstige Konjunktur vergrätzt Anleger

Der russische Aktienmarkt ist mit zum Teil klaren Verlusten in die neue Börsenwoche gestartet. Die negative Dynamik an europäischen Börsen habe den russischen Leitindex zu Beginn des Handels stark ins Minus gedrückt, hieß es in Moskau. Belastet hätten auch sinkende Ölpreise.

dpa-afx MOSKAU. Nach mäßigem Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau am Montag mit minus 2,63 Prozent bei 1 389,64 Punkten. Der Umsatz stieg auf 11,745 Mill. Dollar (7,942 Mill. Euro). Die Bären hätten im Laufe des Tages die Situation unter Kontrolle und den Spekulanten so gut wie keine Chancen gegeben, sagten Analysten.

Gazprom schlossen im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse gegen den Tagestrend 0,47 Prozent fester bei 169,02 Rubel (3,85 Euro). Im RTS-Handel in Moskau büßte das Papier um 1,6 Prozent auf 5,53 Dollar ein. Rosneft fielen um 1,67 Prozent auf 8,26 Dollar. Lukoil verbilligten sich um 2,08 Prozent auf 56,5 Dollar. Tatneft notierten mit minus 0,84 Prozent bei 4,7 Dollar.

Transneft-Vorzugsaktien lagen unverändert bei 730,0 Dollar. Norilsk Nickel rutschten um 4,3 Prozent auf 137,9 Dollar ab. Polus Soloto schlossen 3,64 Prozent im Minus bei 53,0 Dollar. Sberbank verzeichneten einen Abschlag von 3,36 Prozent auf 2,445 Dollar.

Die Zentralbank senkte den amtlichen Wechselkurs der russischen Währung zur US-Devise um 32,42 Kopeken auf 29,5 221 Rubel je Dollar (Freitag: 29,1979). Zum Euro stieg der amtliche Wechselkurs des Rubels um 13,70 Kopeken auf 43,8 905 Rubel (Freitag: 44,0 275).

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