Börse New York
Ölpreis und China-Daten sorgen für schlechte Stimmung

  • 0

Adobe überrascht positiv

Bei den US-Einzelwerten standen die Ölkonzerne Chevron und ExxonMobil unter Verkaufsdruck. Chevron-Aktien gaben 2,4 Prozent und Exxon-Anteilsscheine 2,9 Prozent nach. Der Branchenindex für die Ölindustrie notierte zeitweise mit 545,63 Zählern so niedrig wie zuletzt im April 2013.

Dagegen stiegen Adobe um neun Prozent. Der Entwickler der Bildbearbeitungssoftware "Photoshop" hatte starke Quartalsergebnisse vorgelegt und die Übernahme der Bildagentur Fotolia angekündigt. Zudem kommt Adobe bei seinem Umbau hin zum Geschäftsmodell mit der Cloud voran. Der Wechsel zu einem Abo-Modell mit fortlaufenden Zahlungen hatte zunächst einen Umsatzeinbruch ausgelöst, nun überraschte das Geschäftsquartal positiv.

Hortonworks legten bei ihrem Börsendebüt kräftig zu. Die Aktien des Spezialisten zur Analyse großer Datenmengen schlossen 65 Prozent höher auf 26,38 Dollar. Die ehemalige Tochter des Internet-Konzerns Yahoo hatte 6,25 Millionen Papiere zum Preis von je 16 Dollar zugeteilt.

Die Anteile am Kamerahersteller GoPro gewannen 0,78 Prozent. Nach einer langen Verlustserie kam den Papieren eine Kaufempfehlung der US-Großbank JPMorgan zugute. Die Anteile am Online-Kreditvermittler LendingClub knüpften an ihr fulminantes Börsendebüt an und legten mehr als fünf Prozent zu. Am Vortag war die Aktie um 56,20 Prozent über den Ausgabepreis aus ihrem ersten Handelstag gegangen. LendingClub bringt im Internet Sparer, die Geld anlegen wollen, und Kredit-Interessenten zusammen.

In Frankfurt verabschiedete sich der Dax mit einem Minus von 2,7 Prozent bei 9594,73 Punkten in den Feierabend. Im Vergleich zur Vorwoche büßte er 4,9 Prozent ein - so viel wie zuletzt vor drei Jahren. Der EuroStoxx50 verlor am Freitag 2,9 Prozent auf 3067,32 Zähler.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 960 Millionen Aktien den Besitzer. 648 Werte legten zu, 2470 gaben nach und 93 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,87 Milliarden Aktien 790 im Plus, 1949 im Minus und 109 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 21/32 auf 101-10/32. Die Rendite fiel auf 2,104 Prozent. Der 30-jährige Bond stieg 1-14/32 auf 104-30/32 und rentierte mit 2,757 Prozent. Händler erklärten die Aufschläge mit der Flucht der Investoren in die als sicher geltenden Staatsanleihen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Börse New York: Ölpreis und China-Daten sorgen für schlechte Stimmung"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%