Börse New York
Apple drückt den Nasdaq

Am Donnerstag schauen die US-Anleger erneut auf Konjunkturdaten. Zahlen zu Konsumausgaben überschatten dabei überraschend starke Arbeitsmarktdaten. Ein Medienbericht macht Apple zu schaffen.
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New YorkDurchwachsene Konjunkturdaten und Kursverluste von Apple haben die US-Börsen am Donnerstag belastet. Bei Apple drückte ein Medienbericht auf die Stimmung, wonach der Verkaufsstart der neuen Apple Watch ungewohnt schleppend beginnt, weil es ein defektes Bauteil in der Uhr gibt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 1,1 Prozent auf 17.840 Punkte. Im Verlauf war er zwischen 17.774 und 18.033 Stellen gependelt. Der breiter gefasste S&P 500 fiel um ein Prozent auf 2085 Zähler und der Index der Technologiebörse Nasdaq um 1,6 Prozent auf 4941 Stellen.

Im April insgesamt verzeichneten die drei Indizes minimale Zuwächse: Der Dow gewann 0,4 Prozent, der S&P 0,9 und der Nasdaq 0,8 Prozent. Der Dax war am Donnerstag mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 11.454 Punkten aus dem Handel gegangen.

Die Amerikaner steigerten im März zwar ihre Konsumausgaben um 0,4 Prozent, Volkswirte hatten aber mit einem kräftigeren Zuwachs gerechnet. Zudem stagnierten die Einkommen der privaten Haushalte im März überraschend. Die Nachrichten passten ins Bild, da bereits zur Wochenmitte das schwache Wirtschaftswachstum zum Jahresstart die Anleger verschreckt hatte.

Auch positive Konjunkturdaten änderten die Stimmung nicht. In der vergangenen Woche hatte es in den USA so wenig Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegeben wie seit 15 Jahren nicht mehr. Ferner hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im April viel stärker als erwartet verbessert. Die eigentlich guten Nachrichten könnten Börsianern zufolge aber die US-Notenbank veranlassen, den Leitzins eher früher als später wieder anzuziehen.

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