Börse New York
Arbeitsmarktbericht verdirbt Anlegern die Laune

Die US-Börsen konnten sich nach unerwartet schwachen Arbeitsmarktzahlen von frühen Verlusten erholen und behauptet schließen. Ein Thema war der Essener Spezialchemiekonzern Evonik mit einem milliardenteuren Kauf.

Im April entstanden in der amerikanischen Wirtschaft nur 160.000 Jobs. Von Reuters befragte Volkswirte hatten aber mit 202.000 gerechnet. Die US-Wirtschaft hat sich zuletzt merklich abgekühlt.

"Das ist eine enttäuschende Zahl", sagte Ökonom Russell Price von Ameriprise Financial Services. Die Nachfrage sei schwach, weswegen Unternehmen jetzt zögerten. Rasche Zinserhöhungen der Notenbank Fed werden Experten zufolge nun unwahrscheinlicher. Im Juni sei nicht mehr damit zu rechnen, sagte der Marktstratege Phil Orlando von Federated Investors. Auch eine Anhebung im September stehe jetzt infrage.

Der Dow-Jones-Index stieg um 0,5 Prozent auf 17.740 Punkte. Der breiter gefasste S&P legte um 0,3 Prozent auf 2057 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 4736 Zähler.

Der Essener Spezialchemiekonzern Evonik kauft für 3,8 Milliarden Dollar eine Sparte der US-Firma Air Products, um stärker in Nordamerika präsent zu sein. Air-Products-Aktien verteuerten sich daraufhin um knapp ein Prozent.

Titel des Bewertungsportals Yelp legten um fast 20 Prozent zu. Das Online-Unternehmen hatte einen Gewinn über den Erwartungen der Experten bekanntgegeben. Um etwa den gleichen Wert nach unten ging es dagegen für den Mobilzahldienst Square, der vom Twitter -Chef Jack Dorsey geleitet wird. Hier war der Verlust im Quartal größer als erwartet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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