Börse New York: Ausläufer der Berichtssaison bewegen die US-Börsen

Börse New York
US-Aktienmärkte erholen sich

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Ausläufer der Berichtssaison bewegen die US-Börsen

Bei den Einzelwerten standen nochmals die Ausläufer der Berichtssaison im Vordergrund. Am Vorabend schon konnte Cisco Systems nicht überzeugen: Weil der Netzwerkspezialist vorerst nur mit mauen Geschäften rechnet, brachen die Papiere nun am Dow-Ende um mehr als 7 Prozent ein. Deutlich stärker als von Analysten erwartet, rechnet das Unternehmen im laufenden Quartal mit einem Schrumpfen des Umsatzes um 4 bis 6 Prozent. Laut Nomura-Analyst Jeffrey Kvaal könnte es sich dabei um mehr als nur eine vorübergehende Schwäche handeln.

Besser erging es den Wal-Mart-Papieren mit gut 3 Prozent Plus an der Dow-Spitze. Der Handelsriese war mit soliden Zuwächsen in das neue Geschäftsjahr gestartet. Ein um 1,4 Prozent gestiegener Umsatz führte unter dem Strich im ersten Geschäftsquartal zu einem unerwartet hohen Ergebnis von einem Dollar je Aktie. Vorstandschef Doug McMillon sprach denn auch von einem vielversprechenden Jahresstart.

Außerdem überraschte L Brands mit einem angehobenen Ausblick. Für die Papiere des Textilkonzerns, der vor allem für seine Victoria's Secret-Wäsche bekannt ist, ging es um 2,67 Prozent nach oben. Trotz eines schwachen Umfeldes gebe es bei L Brands immer noch Anzeichen eines Fortschritts, lobte Analystin Lindsay Drucker Mann von Goldman Sachs.

Dem italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat Chrysler könnte derweil wegen angeblicher Abgas-Tricksereien womöglich ein Rechtsstreit mit der US-Regierung drohen. Die Aktien büßten rund ein Prozent ein.

Euro legt Verschnaufpause ein

Der Eurokurs legte nach seiner jüngsten Rally eine kleine Verschnaufpause ein und kostete zuletzt 1,1108 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Euro-Referenzkurs auf 1,1129 (Mittwoch: 1,1117) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8986 (0,8995) Euro.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,02 Milliarden Aktien den Besitzer. 1485 Werte legten zu, 1448 gaben nach und 156 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,1 Milliarden Aktien 1636 im Plus, 1203 im Minus und 211 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 5/32 auf 101-9/32. Die Rendite stieg auf 2,231 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 6/32 auf 101-29/32 und rentierte mit 2,905 Prozent.

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Agentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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