Börse New York
Banken- und Technologiewerte helfen Wall Street

Dow Jones schließt 0,7 Prozent höher, Nasdaq 1,4 Prozent im Plus: Banken- und Technologiewerte sorgten für eine Erholung der US-Börsen. Ein Medizintechnikkonzern sorgte mit einem Plus von über 26 Prozent für Aufsehen.
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New YorkKursgewinne von Bankaktien haben am Mittwoch zu einer Erholung der Wall Street beigetragen. Auch Technologiewerte zogen nach deutlichen Kursverlusten am Dienstag wieder an. "Der Markt hatte Probleme, richtig nach oben zu gehen, aber er hatte noch mehr Probleme damit, nach unten zu gehen", sagte Rick Meckler, Präsident der Investmentfirma LibertyView Capital Management. "Es scheint so, als ob nach jeder Negativphase wieder rasch Käufer nachrücken."

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,7 Prozent fester bei rund 21.455 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,9 Prozent auf knapp 2441 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 1,4 Prozent auf 6234 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 0,2 Prozent schwächer mit rund 12.647 Punkten.

An der Wall Street standen Finanzwerte im Blick, die im Schnitt 1,6 Prozent zulegten. Bank of America kletterten 2,6 Prozent, JPMorgan zwei Prozent, Goldman Sachs 1,3 Prozent.

Auf der Gewinnerseite standen zudem Aktien aus dem Konsumsektor im weitesten Sinne. Walt Disney zogen 1,4 Prozent an, der Kurs des Kabelkonzerns Comcast 1,6 Prozent und der des Online-Handelsriesen 1,4 Prozent.

Die Aktien von Spectranetics schossen mehr als 26 Prozent in die Höhe. Der niederländische Medizintechnik-Hersteller Philips will den US-Rivalen für 1,9 Milliarden Euro kaufen.

An der New Yorker Börse wechselten rund 850 Millionen Aktien den Besitzer. 2248 Werte legten zu, 707 gaben nach und 123 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,06 Milliarden Aktien 2207 im Plus, 671 im Minus und 188 unverändert.

An den US-Kreditmärkten gingen die Kurse nach unten. Experten verwiesen auf gestiegene Erwartungen, dass die Europäische Zentralbank früher oder später ihre Geldpolitik straffen wird. Die zehnjährigen Staatsanleihen sanken 6/32 auf 101-11/32. Sie rentierten mit 2,22 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 20/32 auf 104-18/32 und hatten eine Rendite von Prozent. (

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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