Börse New York
Banktitel ziehen Indizes ins Minus

Zum Wochenstart haben Verluste bei Finanztiteln die wichtigsten Indizes an der Wall Street ins Minus gezogen. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei weiter der Versuch der US-Notenbank Fed, die Konjunktur mit einer weiteren Geldspritze zu beleben. In der vergangenen Woche waren die Kurse noch auf den höchsten Stand seit zwei Jahren gestiegen.
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HB NEW YORK. Die meisten Standardwerte an der Wall Street sind am Montag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Die Nasdaq-Börsen schlossen zwar mit positiven Vorzeichen, allerdings nur mit sehr geringfügigen Aufschlägen im Vergleich zum Freitagsschluss. Nach den jüngsten positiven US-Arbeitsmarktdaten und den Kurszuwächsen der vergangenen Woche seien teilweise Gewinne mitgenommen worden, hieß es am Markt.

Der Leitindex Dow Jones Industrial büßte im recht ereignislosen Handel 0,33 Prozent auf 11 406,84 Punkte ein, nachdem er in der vergangenen Woche um rund drei Prozent zugelegt und am Donnerstag auf den höchsten Stand seit der Pleite von Lehman Brothers vor über zwei Jahren gestiegen war. Für den breiter gefassten S&P-500-Index ging es am Montag um 0,21 Prozent abwärts auf 1223,25 Punkte. An der Nasdaq rückte der Composite-Index um 0,04 Prozent vor auf 2580,05 Punkte.

Zeitweise hatte er bei 2583,30 Punkten den höchsten Stand seit Anfang Januar 2008 erreicht. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,10 Prozent auf 2188,94 Punkte.

In den Blick rückten vor allem die Aktien der Internetkonzerne AOL und Yahoo. Einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge prüft AOL einen Zusammenschluss mit seinem Rivalen und habe bereits Berater engagiert, um die strategischen Möglichkeiten für die Zukunft des Unternehmens auszuloten. Die AOL-Aktien gewannen daraufhin 4,74 Prozent auf 26,10 US-Dollar, während die von Yahoo um 1,08 Prozent auf 16,44 Dollar zulegten.

Die im Dow notierten Anteilsscheine von McDonald's zeigten sich kaum verändert mit plus 0,01 Prozent auf 79,31 Dollar. Die Fastfood-Kette hatte für den Monat Oktober mit plus 6,5 Prozent einen schwächeren Umsatzanstieg als erwartet gemeldet. Zeitweise waren die Titel daraufhin bis auf 78,70 Dollar gefallen.

Die Titel von Hewlett-Packard (HP) profitierten von einer Kurszielanhebung der schweizerischen Bank UBS von 44,00 auf 48,00 Dollar und gewannen 1,21 Prozent auf 44,25 Dollar. Der wieder erstarkte US-Dollar setzte die Rohstoffpreise unter Druck, was Aktien wie die von US Steel oder Alcoa sowie die Titel von Ölkonzernen wie etwa Chevron belastete. US Steel verloren 1,65 Prozent auf 47,70 Dollar, während die Titel des Aluminiumkonzerns Alcoa im Dow um 0,29 Prozent auf 13,96 Dollar nachgaben. Chevron sanken um 0,21 Prozent auf 84,80 Dollar.

Der Kurs des Euro hielt sich im späten New Yorker Handel über der Marke von 1,39 US-Dollar und stand zum Aktienmarktschluss bei 1,3919 Dollar. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 7/32 auf 100 17/32 Punkte und rentierten mit 2,560 Prozent.

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